Nach Schlägen an Bushaltestelle

Mitschüler schwer an Auge verletzt: Das passiert mit dem jungen Täter

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Den jungen Täter erwartet jetzt ein Schulverweis.

Eine Handgreiflichkeit vor sechs Wochen an der Schulbushaltestelle der Georg-Büchner-Schule (GBS) in Jügesheim hat ein Nachspiel.

Jügesheim – Der Junge, der am 30. Januar einen älteren Mitschüler ins Gesicht schlug, muss die Schule wechseln. Die Klassenkonferenz beantragte den Schulausschluss. In dieser Woche fand eine Anhörung beim Staatlichen Schulamt statt.

Vor Unterrichtsbeginn hatte der jüngere Schüler einen 15-Jährigen unvermittelt geschlagen, der ebenfalls gerade aus dem Bus ausgestiegen war. Das Opfer wurde am Auge verletzt und noch am selben Tag in der Frankfurter Uniklinik operiert. Warum der Junge den älteren und körperlich größeren Mitschüler angriff, ließ sich nicht mit letzter Sicherheit klären. Laut Schulleitung war er bis dahin nicht als gewaltbereit aufgefallen.

Die Polizei wollte sich gegenüber unserer Zeitung nicht über das Motiv äußern. Ein Sprecher: „Es handelt sich ja noch um ein Kind.“ Beide Beteiligte besuchten in den letzten Wochen wieder die GBS. Bei der Schulsozialarbeiterin fand ein Mediationsgespräch zwischen beiden Schülern statt. (eh)

Lesen Sie dazu auch: Schläge vor der Schule: Jugendlicher kämpft um sein Augenlicht

Quelle: op-online.de

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