Jügesheim als Stadtzentrum

Das Geld soll in Rodgau bleiben

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Ein großes Einkaufszentrum soll Jügesheim zum Stadtzentrum von ganz Rodgau machen. Auf diesem Luftbild vom Juli 2010 markieren gelbe Linien den Planungsbereich, den sich vier Investoren vorgenommen haben. Zu erkennen ist auch das Feuerwehrhaus, das inzwischen abgerissen wurde.

Jügesheim - Die Pläne zum Bau eines großen Einkaufszentrums im Jügesheimer Ortskern gehen in die nächste Runde. Nach dem Willen des Magistrats sollen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 9. Dezember den Grundsatzbeschluss fassen, dass Jügesheim zum Stadtzentrum von Rodgau ausgebaut wird.

Dies wird natürlich in Abstimmung mit allen Grundbesitzern geschehen. Nachdem dieser Grundsatzbeschluss gefasst ist, sollen die Stadtverordneten dann abwägen, welcher der vier Investoren beim Bau des geplanten Einzelhandelszentrums zum Zug kommt. Parallel dazu arbeitet die Stadt an einem Verkehrskonzept, das die vielen erwarteten Probleme lösen soll. Bürgermeister Jürgen Hoffmann hofft in der Investorenfrage auf eine Entscheidung bis zum Frühling 2014.

Seit Sommer 2012 plant die Stadt den Umbau des Ortskerns zwischen Schwesternstraße und Parkplatz am Bioladen Haller sowie Ostring und Hintergasse. In einer ersten Standortkonferenz waren folgende Verkaufsflächen angedacht worden: 1200 Quadratmeter für Lebensmittel, 800 für einen Drogeriemarkt und 2000 für Bekleidung in maximal dreigeschossigen Gebäuden. Die im Ortskern seit Jahrzehnten bestehenden Läden sollen sowohl während der Bauphase als auch danach ihr Geschäft weiterbetreiben können.

Bürgermeister sieht Bereitschaft

Sollte das Einkaufszentrum kommen, müssten zuvor allerdings mehrere Gebäude abgerissen werden: ein massiver Eingriff in die Bausubstanz. Inzwischen hat es mit den 27 Grundstücksbesitzern diverse Gesprächsrunden gegeben. Bürgermeister Hoffmann verspürt „bei der großen Mehrheit eine große Bereitschaft, das Projekt ernsthaft zu begleiten“.

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Wer sind die Investoren? Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg (HBB) und die Bocholter Ten Brinke Projektentwicklung (Rathaus-Center Dietzenbach) präsentieren in ihren Konzepten bereits konkrete städtebauliche und nutzungsbezogene Ideen. Besondere Akzente setzt HBB mit einer freien Sichtachse von der Kirche bis zur alten Schule und einem Stadtplatz auf der dann verkehrsberuhigten Ludwigstraße. Ten Brinke hingegen möchte eine überdachte Mall bauen.

Zwei weitere Konzeptionen (ISP Projektentwicklung, Wiesensteig, und Pielok & Marquardt, Offenbach) verzichten vorerst auf konkrete Baupläne. Vielmehr wollen diese beiden Büros zunächst aus einem groß angelegten Dialog (der ja bereits existiert) heraus Planungsschwerpunkte entwickeln. 

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Quelle: op-online.de

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