Absuche mit Magnetometer

Suche nach Relikten der Urgeschichte

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Mit einem Mehrkanal-Magnetometer geht Geophysiker Richard Vogt jeden Quadratmeter des künftigen Baugebiets J 50 ab. Acht sogenannte Förster-Sonden messen die Magnetisierung des Bodens. Damit lassen sich Strukturen bis ungefähr einen Meter unter der Oberfläche erkennen.

Jügesheim - Wird das künftige Baugebiet - 50 zum Schauplatz einer archäologischen Grabung? Ob das notwendig ist, klärt eine Untersuchung, die gestern begonnen hat.

Geophysiker Richard Vogt (Frankfurt) sucht die Wiesen zwischen Allensteiner und Kasseler Straße systematisch mit einem Magnetometer ab. 40 Messpunkte pro Quadratmeter werden aufgezeichnet. Aus den Variationen der Magnetisierung des Bodens ergibt sich am Computer ein Bild, das Rückschlüsse auf die Bodenstruktur erlaubt. Einzelne Scherben lassen sich so zwar nicht erkennen, aber zum Beispiel verfüllte Gruben. Die „Hessen-Archäologie“ und die Untere Denkmalschutzbehörde hatten die geophysikalische Prospektion gefordert, weil vor einiger Zeit in der Nähe Scherben aus der Urnenfelderzeit zutage getreten waren. Richard Vogt setzt seine Arbeit am Montag fort. Eine Woche später will er die Auswertung vorlegen. (eh)

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Quelle: op-online.de

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