Budenzauber in der Rodgau-Passage

Jügesheimer Adventsmarkt „einzigartig im Kreis“

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Die Bläser der Jügesheimer Feuerwehrkapelle spielten bei der Eröffnung.

Jügesheim - Rodgaus Wirtschaftsförderer Bernhard Schanze ist kein Fastnachter. Denn sonst hätte er nicht am Samstag um 15 Uhr zur Eröffnung des Adventsmarktes eingeladen.

Kaum hatte Landrat Oliver Quilling zu Begrüßung angesetzt, läuteten die Kirchenglocken wie am Fastnachts- und allen anderen Samstagen um drei. „Das nehme ich in meine Bessermach-Liste auf“, versprach Schanze fürs nächste Jahr. Als die Glocken von St. Nikolaus wieder schwiegen, lobte Quilling die Organisatoren: „Ihr Adventsmarkt hier in Jügesheim ist einzigartig im Kreis.“ Anderswo öffnen Buden und Zelte zwar an zwei oder drei Wochenenden, doch unter der Woche tut sich nichts. Auch Erster Stadtrat Michael Schüßler lobte schon im Voraus: „Wir haben hier ein neues Format, das die ganzen ersten Adventstage bereichert.“

Die Jügesheimer und ihre Nachbarn müssen‘s nur annehmen. Der Start am Samstagmittag verlief eher schleppend, und selbst nach Einbruch der Dunkelheit hatten die Standbetreiber in der Rodgau-Passage viel Zeit für ihre Gäste. Rathausplatz und Kirchgasse waren da schon voller. Aber das Gedränge und Geschiebe, das dort noch vor zehn oder zwölf Jahren geherrscht hatte, vermissten alteingesessene Jügesheimer schon ein bisschen. Gestern Nachmittag änderte sich das Bild.

Adventsmarkt in Jügesheim

Adventsmarkt in Jügesheim

30 Teilnehmer haben Schanze und Gerhard Lederer, der Vorsitzende des Gesamtgewerbeverein Rodgau, nach Jügesheim geholt. „Und ich bin froh, dass es nicht nur Stände mit Glühwein oder Waffeln sind“, freut sich Schanze über die Mischung. Der erste „Rodgauer Adventsmarkt“ ist bis zum Nikolaustag täglich von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Die nächsten Veranstaltungen: Heute singt um 19 Uhr der Chor der Emmausgemeinde Gospels und andere besinnliche Lieder, morgen spielt ab 18.30 Uhr der Orchesterverein Jügesheim. Am Mittwoch bitten Stadt und Stadtwerke zur After-Work-Party, während Winno Sahm literarische Einblicke in den öffentlichen Bücherschrank gewährt. 

(lö)

Quelle: op-online.de

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