Bloß kein Gramm zuviel

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Kofferpacken will heutzutage mit Bedacht erledigt sein. Stratic-Chef Patrick Welsch gibt Tipps, wie das Reisegepäck nicht zu schwer wird.

Rodgau (bp) - Mit strengen Gepäckvorgaben machen Airlines ihren Kunden das Leben schwer. Wer sich nicht daran hält, erlebt am Flughafen meist eine böse Überraschung - in Form von hohen Gebühren. Der Jügesheimer Reisegepäckspezialist Stratic weiß genau, wie man unbeschwert reist.

Geschäftsführer Patrick Welsch gibt Tipps, wie Urlauber Zusatzkosten vermeiden können.

- Vor Antritt der Flugreise genau über die Gepäckvorgaben der Fluglinie informieren. In der Regel sind diese Infos auf den Internetseiten der Airlines zu finden.

- Exakt kalkulieren, ob ein billigerer Umsteigeflug wirklich günstiger ist im Vergleich zu einem Direktflug. Günstige Umsteigeflüge bergen das Risiko, auf Grund zusätzlicher Gepäckkosten für jede Teilstrecke am Ende sehr teuer zu werden.

- Auf ein geringes Eigengewicht des Gepäckstücks achten. Jedes Gramm weniger reduziert die Gefahr, später Gewichtsvorgaben zu überschreiten. „Die großen Agravic-Reisetrolleys von Stratic zum Beispiel entsprechen den Größenvorgaben und wiegen nur 2,85 Kilogramm“, wirbt Welsch für eins seiner Produkte. „Es gibt im Markt aber auch große Trolleys mit über fünf Kilogramm Eigengewicht - die Spanne ist breit.“

- Vor Reiseantritt den Koffer zuhause - am besten auf einer digitalen Waage - wiegen. Welsch: „Die Toleranzen der Airlines sind nicht sehr groß. Immerhin, bei einer Airline, die nach dem Stückkonzept rechnet, zahlt man bei zuviel Gewicht pro Koffer zum Beispiel 60 Euro zusätzlich, egal ob man 24 oder 31 Kilogramm mitnimmt.“

- Das zulässige Gewicht nicht schon auf dem Hinflug ausreizen, sondern daran denken, dass man auch Reiseandenken mitbringen möchte. Oft ist aber gerade auf dem Rückflug die Reisekasse schon geplündert.

Fluggesellschaften lehnen große Koffer ab

Neuerdings gilt beim Fliegen für das Gepäck sehr oft das sogenannte Stückkonzept: es zählt die Anzahl der eingecheckten Koffer. Auch große Koffer lehnen die Fluggesellschaften mittlerweile ab. Die Summe aus Höhe, Breite und Tiefe darf 158 Zentimeter nicht überschreiten.

Bei den allermeisten Linienfliegern wie etwa bei Iberia ist bei einem Europa-Flug in der „Economy Class“ neuerdings nur noch ein Koffer kostenfrei einzuchecken. Der darf nicht schwerer als 23 Kilogramm sein und muss das 158er-Umfangmaß einhalten. Ansonsten fallen mindestens 60 Euro zusätzlich an, und zwar für jede Teilstrecke. Wer auf dem Weg an sein Ziel einmal umsteigt, hätte dann für Hin- und Rückflug insgesamt 240 Euro zu zahlen.

Stratic gehört als inhabergeführtes Familienunternehmen zu den Top-Anbietern für Reisegepäck in Europa. Hauptfokus von Stratic ist die Entwicklung und Produktion von innovativem, leichtem Gepäck und Reiseartikeln. Unter anderem verlassen die Firma an der Kasseler Straße Spezialanfertigungen für die Bordmannschaften der Fluggesellschaften Swiss und Austrian Airlines.

Anfragen zum Thema Reisegepäck erreichen das Jügesheimer Traditionsunternehmen nicht nur zur Ferienzeit. „Gereist wird immer“, erläutert Welsch. „Am Telefon oder im Werksverkauf geben unsere Mitarbeiter gerne Auskunft.“

Quelle: op-online.de

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