„Jugendarbeit ausbauen“

Dudenhofen - (lö) Jugendarbeit der Stadt und auf Vereinsebene sowie Wirtschaftsförderung und Angebote für ältere Menschen waren die wichtigsten Themen, die die SPD-Kandidaten Carsten Müller (Landrat) und Jürgen Hoffmann (Bürgermeister) in Dudenhofen mit Bürgern diskutierten.

Sie trafen Vertreter des Vereins Pro-Jugendhaus, besichtigten das Gelände des TSV Dudenhofen und rundeten den Tag mit einem Bürgergespräch in der TSV „Kaminstube“ ab.

Der Jugendhaus-Verein hält den Ausbau der Arbeit für erforderlich, sowohl personell als auch inhaltlich seien Verbesserungen möglich und nötig. Das Haus sollte auch an Wochenenden geöffnet sein und das Angebot angepasst werden. Ein weiteres Anliegen der Pro-Jugendhaus-Aktiven ist es, verlässliche Ansprechpartner für die Besucher zu haben. Ein „Personalpool“, wie von der Stadt eingerichtet, bewähre sich gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nicht.

Der Verein selbst bietet im Moment zwei Kurse an: einen kreativen, in dem Ytong-Steine bearbeitet werden und einen Computer-Kurs. Damit seien seine personellen Möglichkeiten erschöpft.

Beim TSV informierten sich die Kandidaten über das Projekt Kunstrasenplatz. Müller und Hoffmann verschafften sich einen Eindruck vom Zustand des alten Hartplatzes und besichtigten Umkleide- und Aufenthaltsräume. Mitglieder des Vorstandes berichteten über das lebendige Vereinsleben, die vielen Abteilungen und die gute Zusammenarbeit mit den Schulen.

Die abendliche Diskussion mit den Bürgern eröffnete der Landratskandidat Müller mit einigen Stichworten zu seinem Programm: Der ganze Kreis Offenbach müsse sich um besser bezahlte Arbeitsplätze bemühen, gemeinsame, regionale Wirtschaftsförderung sei heute unverzichtbar. Müller berichtete, dass es in etwa 40 Prozent der Haushalte, die Hartz IV erhalten, Erwerbstätige gibt, deren Lohn schlicht zu niedrig ist, um die ganze Familie ohne weitere Hilfe zu versorgen.

Rodgau könne nicht nur mit guten Verkehrsanbindungen punkten, sondern habe sich durch das Konzept „Rodgau bildet Zukunft“ zu einer familienfreundlichen, fortschrittlichem Kommune entwickelt. Nachholbedarf sieht Müller aber beim Thema „Älter werden“. Älter werden dürfe nicht länger gleichgesetzt werden mit Gebrechlichkeit und dem müssen die Verantwortlichen gerecht werden: durch bessere Vernetzungen, alters- und bedarfsgerechte Angebote, Wohnbauprojekte….

Quelle: op-online.de

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