Tag des offenen Betriebs

Jugendliche blicken in Firmen hinter Kulissen

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Barah Zabar, Marvin Allrich, Daniel Weiland und Marcel Dörfel (von links) lernten gestern beim „Tag des offenen Betriebs“ die Rodgauer Baustoffwerke und damit einen möglichen späteren Arbeitgeber kennen. Mitarbeiter Walter Kolb (Zweiter von rechts) kümmerte sich gern um die jungen Leute und führte sie unter anderem in die Produktion.

Rodgau - „Toll, was an der Produktion eines Steins so alles dranhängt. Das hätte ich nie gedacht.“ Ein ähnliches Aha-Erlebnis wie der 15-jährigen Schüler Barah Zabar bei den Rodgauer Baustoffwerken hatten gestern etliche weitere Jugendliche in Rodgauer Firmen.

20 Unternehmen ließen den hoffnungsvollen Nachwuchs beim „Tag des offenen Betriebes“ hinter die Kulissen blicken. Das soll die Berufswahl erleichtern. Bei den Baustoffwerken kümmerte sich Walter Kolb um die jungen Gäste. Dem Betriebsratsvorsitzenden liegt die Ausbildung sehr am Herzen. Deshalb führte er gerne durch die Produktion im Porit- und im Kalksandsteinwerk, ins Lager und in das Labor. Auch ein spannender Ausflug im Geländewagen zum Kiessee mit dem Baggerschiff und den zwei renaturierten Biotopen bereicherte das vielseitige Programm.

Die Baustoffwerke suchen gern den Kontakt zu Jugendlichen. Daraus ergeben sich immer wieder Ausbildungsverhältnisse. Vier Lehrlinge bildet das Unternehmen derzeit aus in den Fachrichtungen Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker für Betriebstechnik und Bürokauffrau/mann. „Wir bilden immer nur so viele aus, wie wir dann auch übernehmen können“, sagt Kolb.

In der Aula der Georg-Büchner-Schule würdigte gestern abend eine Abschlussveranstaltung die beispielhafte Aktion und deren Teilnehmer. Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Kreisbeigeordneter Carsten Müller dankten den Firmen. Märchenerzähler Christian K. Mayer-Glauninger gab mit einer Geschichte Denkanstöße.

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Eingebettet ist der „Tag des offenen Betriebs“ in das von der Landesregierung unterstützte Qualifizierungsmodell „OloV“. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der sperrige Bandwurm-Titel „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen.“ Schulen, staatliche Schulämter, IHKs, Berufsverbände und andere nehmen daran teil.

(bp)

Quelle: op-online.de

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