Junge Forscher lassen es blubbern

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Chemie ist, wenn es stinkt un blubbert.

Nieder-Roden - (agr) Wie sehen Kinder aus, die in den Ferien in der Schule sitzen? Gelangweilt, enttäuscht, traurig? Weit gefehlt! Die 35 Fünft- bis Siebtklässler, die an der Ferienakademie der Heinrich-Böll-Schule teilnehmen, beweisen das Gegenteil.

Dort dreht sich in der ersten Ferienwoche alles rund um die Chemie. Hier muss keiner still auf seinem Stuhl sitzen. Es wird experimentiert, ausprobiert und getestet. Neben Langzeitversuchen wie dem „Unter-Wasser-Garten“ (dort stehen unterschiedliche Gegenstände in einer starken Lauge) gibt es auch viele kleine Experimente, bei denen die Kinder ihre Lust am Forschen ausleben können.

Bilder der faszinierenden Chemiestunde

Junge Forscher lassen es blubbern

Gestern brachten alle Teilnehmer Wasserproben von zu Hause mit, um sie mit Teststäbchen auf ihren pH-Wert zu testen. Unter anderem war Wasser aus dem Teich, aus einem Swimmingpool und sogar aus der Toilette dabei. „Ein schönes Beispiel, wie sich die Kinder mit ganz einfachen Untersuchungsmethoden begeistern lassen“, sagte Dr. Walter Totzauer, einer der Leiter der Ferienakademie. Er und seine Kollegin Petra Carbon waren überrascht, mit welchem Enthusiasmus die Kinder die pH-Werte der Wasserproben herausfinden wollten. „Wir dachten eigentlich, es würde sie ein bisschen langweilen. Doch die Kinder haben uns eines Besseren belehrt“, so Dr. Totzauer.

Mit Feuereifer experimentieren die Kinder in der Ferienakademie.

Das Programm der weiteren Tage verspricht spannend zu bleiben. Die Kinder werden zusammen Eis herstellen und mit Kunststoffen experimentieren. Dafür haben die Firmen Lego und Playmobil die Rohstoffe geliefert. Auch die Firma Seufert aus Hainhausen hat die Ferienakademie mit Material unterstützt. Dank der Firma Merck aus Darmstadt wurde der Teilnehmerbeitrag auf 40 Euro gesenkt. Die Ferienakademie ist bei Kindern und Eltern beliebt. Schon jetzt haben sich einige fürs nächste Jahr angemeldet. Dann steht die Physik in Mittelpunkt.

Quelle: op-online.de

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