Auf „junge Graue“ ist Verlass

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Immer da, wenn sie gerufen werden: Die „Jungen Grauen“ des TSV Dudenhofen sind auch beim Triathlon wieder die guten Geister im Hintergrund.

Dudenhofen (pul) - Sie nennen sich die „Jungen Grauen“, beweisen jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit durch ihre Vereins-Vita, und erledigen die Tätigkeiten rund um die großen Veranstaltungen des TSV Dudenhofen.

Auch beim zehnten Triathlon am 21. August sind die tüchtigen Dudenhöfer im Einsatz.

Zum zehnten Mal lädt der TSV Sportler aus ganz Deutschland zum Dreikampf. 1,7 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen bewältigen die 430 Triathleten, die sich für die olympische Distanz angemeldet haben.

Darüber hinaus warten 320 Athleten auf den Startschuss für die Jedermann-Strecke um 9 Uhr. 45 Sportler haben sich für die Staffel angemeldet, wie TSV-Vorsitzender Heiner Hillesheim berichtet. Die Meldebücher für das Ereignis sind voll.

Bis sich die ersten Sportler in die Fluten des Badesees stürzen können, hat der Verein seit März die ganze Organisation zu bewältigen. Besonders beim Aufbau vor Ort greift der geschäftsführende Vorstand gern auf die helfenden Hände der „Jungen Grauen“ zurück. „Wir kommen, wenn wir gerufen werden“, heißt es aus den Reihen der 21 Mitglieder im Alter zwischen 63 und 77 Jahren, die jedes Jahr bei drei bis vier Großveranstaltungen den Auf- und Abbau in die Hände nehmen. Vor dem Triathlon reinigen sie das Gelände, bauen die Radständer auf, verlegen Teppiche für die aus dem See kommenden Sportler und stellen die Zelte auf - eben alles, was vorbereitet werden muss, wie Heiner Hillesheim betont.

Der Trupp der erfahrenen Handwerker hat schon so manche Jubiläumsfeier des 1889 gegründeten TSV erlebt. Direkt nach der 110-Jahr-Feier kam Albert Reining die Idee, die Mannschaft beisammen zu halten. Die damalige zweite Vorsitzende Heike Nenner-Paul schrieb folgende Namen auf die Liste: Albert Reining, Hans Klein, Heiner Hillesheim, Erich und Gerhard Klein, Gerhard Kohl, Johann van der Burg, Alfred Kraus, Hans Wehner, Udo Schwardtmann, Dieter Schmitz, Ludwig Türkis, Willi Gotta, Erich Kolb, Bernd Röder, Günter Ripper, Manfred Mahr, Heinz Unkelbach, Hartmut Gutzmann, Peter Kratz und Helmut Müller.

Albert Reining ist nächstes Jahr seit 60 Jahren im TSV. Bis heute trommelt er die „Jungen Grauen“ zum Arbeitseinsatz zusammen. Beim Triathlon ist es mit dem Aufbau noch nicht getan: Während des Wettkampfs stehen sie zusätzlich als Streckenposten zur Verfügung. Am 21. August wird die Rodgau-Ringstraße vormittags von der Kreisquerverbindung bis zur Chemnitzer Straße in Nieder-Roden gesperrt sein.

Quelle: op-online.de

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