Kalender soll Wohnanlage für Behinderte helfen

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Für weitere Vermarktungsideen ist Theo Fecher offen.

Jügesheim - (pul) Für sich selbst und die Familie Kalender zu erstellen, ist für Theo Fecher schon zu einem Hobby geworden. Seit kurzem schmücken seine Wände in der Eisenbahnstraße 91 nicht nur die eigenen Gemälde, sondern auch die feinen Bleistiftzeichnungen von Ernst Löw.

Diese als Wandkalender zu publizieren und den Erlös dem Haus Emmanuel mit seiner Wohngruppe für Behinderte zur Verfügung zu stellen, ist dem engagierten Theo Fecher ein großes Bedürfnis.

Ihm geht das Herz auf, wenn er sich die 22 Bleistiftzeichnungen anschaut, die Maria Gensert-Löw, die Tochter des Künstlers, ihm überlassen hat.

Allesamt zeigen sie Fachwerkhäuser aus dem Jügesheimer Ortskern, teilweise im ursprünglichen Zustand, lange bevor sie in den letzten Jahrzehnten umgebaut worden waren.

Die Kirche St. Nikolaus darf dabei auch nicht fehlen. „Die Bilder kann man sich nicht einfach nur an die Wand hängen, da muss was draus gemacht werden“, ist Theo Fechers Devise.

Ein Kalender für nächstes Jahr, am liebsten in Seidenglanz, schwebt ihm vor. Dafür müsste aber jemand die Druckkosten übernehmen. Und hier beginnt seine Suche.

Außerdem stellt sich die Frage, wie der fertige Druck zu vermarkten ist? Sich bei Ereignissen wie dem 24-Stunden-Lauf mit den Kalendern an einen Verkaufsstand stellen, dazu ist der 58-Jährige durchaus bereit. Auch beim nächsten Jügesheimer Adventsbummel würde er für den guten Zweck frieren. Tausende Euro werden sicherlich nicht zusammen kommen, bleibt der Jügesheimer realistisch. Er wäre schon zufrieden, wenn er dem Haus Emmanuel und dem Verein Gemeinsam mit Behinderten (GmB) einige Hunderter überreichen könnte.

Als Abnehmer stellt sich Theo Fecher Geschäfte in Jügesheim vor und auch Firmen, die die Kalender an ihre Kunden verschenken.

Für weitere Vermarktungsideen ist Theo Fecher jedenfalls offen. Interessenten für die Übernahme der Druckkosten melden sich bei ihm unter 15391. Und wer ein Gemälde vom Jügesheimer Wasserturm, dem Wahrzeichen von Giesem, sein eigen nennt, der findet bei Theo Fecher offene Türen. Schließlich schwirren ihm schon Ideen für das Kalenderjahr 2011 durch den Kopf.

Quelle: op-online.de

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