50 Jahre Standort Wiesbaden

Baustoffwerke dürfen feiern

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Dem Kalksandstein verbunden fühlen sich der Wiesbadener Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel (Zweiter von links) und Landrat Oliver Quilling (Zweiter von rechts), eingerahmt vom Rodgauer Geschäftsführer Rudolf Dombrink (links) und dem Technischen Leiter Benno Böhm (rechts). Rund 300 Gäste erlebten im Werk Wiesbaden eine schöne 50-Jahr-Feier mit Betriebsbesichtigung.

Rodgau/Wiesbaden - Sobald Landrat Oliver Quilling fernab seines eigentlichen Regierungsbezirks eine Festrede hält, muss der Anlass ein besonderer sein.

Gut 300 Gäste erlebten den Chef der Kreisverwaltung Offenbach jetzt bei der 50-Jahr-Feier des Kalksandsteinwerks Wiesbaden als Gastredner.

1964 war das Unternehmen gegründet worden. Gründungsgesellschafter waren neben der Dyckerhoff AG die Rodgauer Baustoffwerke und das Mainzer Baustoff-Handelsunternehmen Beyer. Inzwischen wird das Unternehmen mehrheitlich von den Rodgauer Baustoffwerken geführt. Und das erklärt, weshalb sich Quilling zum Gratulieren gerne nach Wiesbaden fahren ließ. Im Werk dort wurden in den vergangen drei Jahren rund fünf Millionen Euro investiert. Etwa in eine moderne Passsteinpresse mit Robotertechnologie zur Fertigung großer Kalksandsteine bis zu 400 Kilogramm Gewicht zum Bau ganzer Wände.

Mit vier Pressen fertigt das Werk aus den Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser Kalksandsteine, die nach Härtung in großen Kesseln auf Paletten verpackt und foliert an die Baustellen geliefert werden. Das Unternehmen hat inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Kalksandsteine produziert. Die wesentlichen Märkte sind der Großraum Wiesbaden, Mainz, Rhein-Main und Rheinland-Pfalz.

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bp

Quelle: op-online.de

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