Kegelbahn lässt Kugeln leuchten

+
Bei so zarten Geschöpfen möchte man gern selbst Hand anlegen: Abteilungsleiter Seppi Freimuth lässt sich Airbrush-Technik erklären, durch die die sechs Kegelbahnen des SKV Hainhausen ihren futuristischen Anstrich erhielten.

Hainhausen - (pul) Gestern standen noch 16 Farbeimer mitten im Raum. Aber bis heute Abend wird der Staub der Renovierung nach 38 harten Arbeitstagen verflogen sein, wenn die Kegelabteilung des SKV Hainhausen ihre renovierten Kegelbahnen der Öffentlichkeit präsentiert. Um 19 Uhr beginnt die Einweihungsfeier der „Michelsbräu-Kegelarena“.

Aufgewertet durch eine computergesteuerte Funkanlage wird in Hainhausen das Kegelvergnügen in neue Dimensionen geführt. Ohne Frage erscheint der Clou bei den Neuerungen erst sobald das Licht ausgeht. Schwarzlicht ist das Stichwort. Der Disko-Effekt lässt nicht nur weiße Kleidung im Dunkeln leuchten, sondern bringt die vom Cottbusser Künstler Frank Brodowski per Airbrush-Technik aufgesprühten Motive entlang der Halle zum Strahlen.

Welche futuristischen Darstellungen dem Kegler heute Abend entgegen leuchten, lässt sich der Cottbusser Farbenkünstler nicht entlocken. Fest steht, dass Kugeln und Kegel durch das UV-Licht der 28 Neonröhren im Dunkeln aufleuchten. Und das fluoreszierende Klebeband, mit dessen Hilfe die Bahnen am linken und rechten Rand gekennzeichnet wurden, hat der Künstler großzügig verwendet. Auch dies sei schon verraten.

Es muss aber nicht erst Nacht werden, um die Neuerungen zu bewundern. Bevor der Sportler bei Kunstlicht die Kugel auf die Reise in Richtung der Kegel schickt, leuchtet ihm die Video-Projektion der Frankfurter Skyline entgegen. Die Hochhäuser stehen über den Anzeigen am Kopfende der 25 Meter langen Bahnen.

Reservierungen für das frische Kegelvergnügen nimmt Lis Kroher unter 06182 69152 entgegen.

Mit dem modernen Anstrich will Abteilungsleiter Seppi Freimuth dem rückläufigen Kegelsport neuen Schwung verleihen. Mächtig ins Zeug gelegt hat sich dafür die komplette Abteilung, denn den Vorraum haben die Sportler in Eigenregie auf Vordermann gebracht.

„Die Renovierung war nötig“, erklärt der zwei Vorsitzende Jochen Pommer. Schließlich stammen zwei der sechs Kegelbahnen von 1978. Dass der Verein mit den darstellenden aber auch abstrakten Motiven an Decke und Wänden nicht nur der Anlage, sondern der ganzen Abteilung einen neuen Anstrich verpasst hat, setzt der Arbeit die Krone auf.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare