Kein Platz für Rassismus auf dem Fußballplatz

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Hier ist kein Platz für Rassismus: „Respekt!“ fordert ein Schild, das Sandra Minnert, Heike Schulze und Bürgermeister Jürgen Hoffmann gestern im Bürgerbüro des Rathauses an die Wand schraubten.

Jügesheim (eh) - Ehemalige Profi-Sportler, Gewerkschafter und Prominente treffen am Samstag, 31. März, bei einem Fußballturnier in der Sporthalle Lange Straße aufeinander. Gemeinsam wollen sie ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung setzen.

Dahinter steht die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“, die sich gegen Vorurteile, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus wendet.

Die Idee, allen Menschen mit Respekt gegenüberzutreten, verbreitet sich seit 2006 mit Schildern an markanten Stellen. Sie hängen am Jugendhaus Dudenhofen, bei der SG Nieder-Roden und seit gestern auch im Bürgerbüro des Rathauses. Die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Sandra Minnert, Heike Schulze vom Kreisvorstand der Gewerkschaft Ver.di und Bürgermeister Jürgen Hoffmann schraubten die Tafel an.

„Jeder hat Respekt verdient“

„Das Schild ist ein wichtiges Zeichen, aber damit ist es nicht getan“, betont Sandra Minnert. In der direkten Begegnung, unter anderem mit Schülern, möchte sie für Toleranz werben. „Jeder hat Respekt verdient, egal wie er aussieht und wie er auftritt“, betont auch Bürgermeister Jürgen Hoffmann.

Beim Hallenturnier am Samstag sind unter anderem die Traditionsmannschaften OFC Waldis (Offenbach) und SGE All-Stars (Frankfurt) dabei. Zum großen Promi-Aufgebot zählen auch die Ex-Bundesliga-Profis Slobodan Komljenovic, Dietmar Roth, Uwe Müller, Cezary Tobollik, Edgar Schmitt und Uwe Bindewald. „Das wird ein Fußballfest“, freut sich der Bürgermeister. Im Freien gibt es ein Rahmenprogramm mit Information und Bewirtung.

Quelle: op-online.de

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