„Keine Ruhe in der Truhe“

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Im Mittelpunkt des höchst amüsanten Geschehens steht die Truhe, deren Besitz und Verkauf allerhand an Irrungen und Wirrungen mit sich bringt und auch bei den Proben schon unfreiwillig für viel Heiterkeit sorgte (Walter Gerschner).

Nieder-Roden ‐ Letztlich geht's auf der Bühne zu wie im richtigen Leben: Rudi Maier besitzt eine alte Truhe, die sein holdes Weib Thea unbedingt aus dem Haus haben will. Dafür gibt es ja Lutz Hoppe, der mit wachsendem Vergnügen selbige Truhe kauft und verkauft. Von Christine Ziesecke

Hinzu zum turbulenten Spaß kommt noch das Objekt vielerlei Begierden, die attraktive Natascha, die auf unterschiedlichste Weise in die Herzen der Männer und damit leider auch in die Truhe hineinwirkt - und nicht zu vergessen Rudi Maiers Schwiegermutter, die das Ganze noch toppt, aber schließlich zur Lösung der Verstrickungen beiträgt.

Sollte dem geneigten Leser jetzt noch nicht alles völlig klar sein, so kann er den Fall in zwei Wochen im Bürgerhaus Nieder-Roden klären. Dann spielt die Laienspielgruppe Nieder-Roden ihre Posse, die mundartliche Kriminalkomödie „Keine Ruhe in der Truhe“ von Walter G. Pfaus.

Fakten:

  • „Keine Ruhe in der Truhe“, Kriminalkomödie in drei Akten von Walter G. Pfaus: Samstag, 20. März, 19.30 Uhr (ab 18 Uhr Würstchen und Kartoffelsuppe), und Sonntag, 21. März, 16 Uhr (ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen); jeweils im Bürgerhaus Nieder-Roden.
  • Vorverkauf acht Euro bei Ute Spahn, Tel.: 06106 771344; im Gasthaus zum Engel sowie auf der Internetseite des Laienspiels.

Die sechs Darsteller sind dem Rodgauer Theaterpublikum bestens bekannt: Stefan Wodarz mimt Rudi Maier, den Besitzer bewusster Truhe; Ilka Wegner verkörpert Thea, seine Frau, Ute Spahn sorgt für erheblichen Schwung als Schwiegermutter Gerda, das Berliner Original Günter Hannemann agiert gewohnt kraftvoll als Lutz Hoppe, den Käufer der Truhe. Auf Kerstin Spahn kann sich das Publikum als Rudis vermeintliche Geliebte Natascha freuen, und Walter Gerschner schließlich verscheucht als Erpresser den letzten Rest Ordnung. Zum Team gehören natürlich auch wie gewohnt Regieassistentin und Souffleuse Sabine Schulz und Erika Mattes sowie Regisseur Thomas Spahn, der sich diesmal ganz auf die Regieführung konzentriert und nicht selbst auf den Bühnenbrettern steht.

Eine neue Wendung bekommt das dramatische Geschehen, als sich Rudis Schwiegermutter Gerda (Ute Spahn) in die Handlung einmischt.

Ein kleines Team kümmert sich ferner um Maske und Beleuchtung; für den rechten Ton sorgt wieder einmal die Rödermärker MurXXbrothers-Technik MBT. Nach dem vergangenen Wochenende, an dem das Team intensiv und ganz in Ruhe in einem der Geschäftsräume des Parkhotels Rödermark geprobt hat, steht nun alles und auch die letzten Schritte liegen fest - und endlich ist die Truhe fertig - es kann losgehen.

Gut eineinhalb Stunden werden die Zuschauer rund um diese Truhe köstlich unterhalten werden, in der Pause nach dem zweiten von drei Akten lässt sich auch der eigene Körper an der Theke wieder auftanken. Doch schon zwei Stunden bevor sich der Bühnenvorhang zum ersten Mal hebt, lohnt sich der Weg ins Bürgerhaus. Dann gibt's samstags schon Würstchen und Kartoffelsuppe, und sonntags hat natürlich das Theatercafé wieder geöffnet - mit duftendem Kaffee und frischem Kuchen.

Quelle: op-online.de

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