Bewohner leben im Hotel

Brandstiftung in Jügesheim

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Jügesheim - Bei dem Brand im Odenwaldring geht die Kripo inzwischen von vorsetzlicher Bandstiftung aus. Ein Kellerbrand hatte am 12. April ein Mehrfamilienhaus vorübergehend unbewohnbar gemacht.

Die Bewohner, acht Erwachsene und acht Kinder, wurden in einem Hotel untergebracht. Sie leben bis heute dort. Der Feueralarm löste am 12. April um 22.09 Uhr einen Großeinsatz aus. Feuerwehrleute aus allen Stadtteilen waren mit zwölf Fahrzeugen vor Ort. Zudem wurden weitere Feuerwehren und Rettungsdienste aus dem Kreis Offenbach vorsorglich zur Einsatzstelle gerufen.

Das Mehrfamilienhaus war komplett verqualmt. Die Bewohner hatten sich rechtzeitig ins Freie gerettet. Einsatzkräfte unter Atemschutz suchten in dem Haus nach weiteren Personen und bekämpften das Feuer. Danach wurde das Gebäude belüftet. Rauch und Brandgeruch erlaubten jedoch zunächst keinen weiteren Aufenthalt im Gebäude.

Glücklicherweise niemand verletzt

Bis eine geeignete Unterkunft gefunden war, wurden die Bewohner im Betreuungsbus der Feuerwehr Rödermark versorgt. Zwar war niemand verletzt, aber den Erwachsenen und den Kindern stand die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Erster Stadtrat Michael Schüßler wurden telefonisch über die Sachlage informiert. Die Stadt Rodgau kümmert sich um die Betroffenen.

Auch eine brennende Garage im Odenwaldring hat die Feuerwehr in Atem gehalten. Hier geht die Kriminalpolizei ebenfalls von Brandstiftung aus.

Großübung der Jugendfeuerwehren in Rodgau

Großübung der Jugendfeuerwehren

(eh)

Quelle: op-online.de

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