Feuriger Abschluss des Kirchweihfests

Kerbborsch brennt: „O wie ist das schön“

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Mit der Kerbverbrennung ging am Dienstag nach 22.30 Uhr ein fünftägiges Fest zu Ende.

Weiskirchen - Mit Musik und mehreren Fässern voll Dunkelbier feierten die Weiskircher am Dienstag den letzten Tag ihrer Kerb. Zum Abschluss ging der Kerbborsch in Flammen auf.

Etwa 500 Zuhörer lauschten der launigen Kerbrede von Herbert Massoth. In seine Kerbbilanz ließ er auch örtliches Geschehen einfließen. Beispielsweise die neuen Baugebiete („Weiskirchen will wohl Weltstadt werden“) und die astronomischen Baupreise. Ein Seitenhieb auf Dudenhofen darf nicht fehlen: „Ihr habt das kleinste Weinfest, den kleinsten Weihnachtsmarkt – und die kleinste Kerb habt ihr auch.“

Kritik äußert Massoth an den Entführern des Kerbborschen, die bei ihrem Raubzug nicht aufpassten und die Puppe demolierten: „Wir haben das früher besser gemacht.“ Was ist „ebbes für uns“ und was ist „nix für uns“? Bei der Kerblitanei ist sich die Menge normalerweise einig. Schöne Mädchen und gutes Essen finden den Beifall des Kerbvolks, aber Arbeit und die Bewohner umliegender Orte werden abgelehnt. Auch in einer aktuellen Frage sind sich alle einig: „Ein Päckchen Eier aus Holland - nix für uns.“

Bilder: Kerb in Weiskirchen

Uneins sind sich die Besucher, was sie von „zwei Freikarten für Helene Fischer“ halten sollen: Die Rufe „Ebbes für uns“ und „Nix für uns“ halten sich die Waage. Endlich wird der Kerbborsch in Brand gesteckt. Der Musikverein intoniert: „O wie ist das schön“ – und alle singen mit. (eh)

Bilder zur Kerb in Weiskirchen

Quelle: op-online.de

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