Khan-Prozess

Haftstrafe nach versuchtem Mord an Islamkritiker gefordert

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Der wegen Anstiftung zum Mord angeklagte Islamist im Landgericht Darmstadt.

Darmstadt/Rodgau - Im Darmstädter Prozess um einen Angriff auf den Islamkritiker Zahid Khan hat die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes vier Jahre Haft für den Hauptangeklagten gefordert.

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Der 41-Jährige habe zwei Mitangeklagten Geld für den Angriff auf Khan in Rodgau geboten, erklärte der Staatsanwalt heute vor dem Landgericht Darmstadt. Die Angreifer sollen dem Autor daraufhin laut Anklage im Juli 2013 mit Messern und Schlagstöcken aufgelauert haben. Khan schoss dabei aus Notwehr auf einen der Männer und verletzte ihn.

Die beiden Mitangeklagten sollen für dreieinhalb Jahre sowie drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Zudem sollen die Drogenabhängigen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Die Anklage geht davon aus, dass der mutmaßliche Drahtzieher aus Wut über Khans islamkritisches Buch "Die Verbrechen des Propheten Mohammed" handelte.

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dpa

Quelle: op-online.de

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