Kinderfest ist einmal mehr ein echter Publikumsmagnet

Vollbart-Prinzessin und Schokoküsse

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Das 36. Rodgauer Kinderfest war einmal mehr eine Mischung aus Action, Musik und Kreativität. Und damit sich die Spieler und ihre Eltern zwischendurch stärken konnten, managten Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und die Dudenhöfer Landfrauen Grill, Crêpe-Station und Kuchentheke.

Jügesheim - Hunderte von Kindern hatten gestern Nachmittag ihren Spaß auf der Waldfreizeitanlage. Dort fand das 36. Rodgauer Kinderfest statt, erstmals hatte Daniela Fehse die Leitung.

Bollerwagen und Buggy-Konvois zogen vom Sportzentrum Weichsee Richtung Wald, ganze Familien auf Fahrrädern hatten das gleiche Ziel, dazwischen schoben sich jene Autofahrer, für die der Sonntagsausflug nur mit einem Premium-Parkplatz perfekt ist: Das städtische Kinderfest lockte gestern Mittag gefühlt jede zweite Familie mit zwei- bis achtjährigem Nachwuchs zur Waldfreizeitanlage. Der Weg lohnte sich, denn das Angebot reichte von Selbermachen bis Zugucken.
Daniela Fehse, die die Rolle der Organisations-Chefin dieses Jahr von Ursula Keller übernommen hatte, und ihr Team hatten viel Neues auf den einstigen Festplatz geholt: das Musikmobil der Stadt Hanau, ein Märchentheater aus dem Odenwald und die Kinderrockband „Dunnäkeil“. Zwar klang"s noch ein bisschen Piepsig, als die Kinder „Eisprinzessin Amelie“ auf die Bühne riefen. Kaum stand Sänger Thomas Becker, vollbärtig und im rosa Nachthemd, im Publikum, ging die Post ab.

„Eisprinzessin Amelie“ hatte die Kinder schon nach ein paar Takten zum Mitmachen animiert. Sie tanzten sofort auf dem Eis, das grün und zum Glück ziemlich trocken war.  

Ruhige Hände waren dagegen bei der Schokokuss-Wurfmaschine der DLRG-Jugend gefragt. Nur wer mit dem gelben Filzball die blaue Zielscheibe traf, bekam Süßes. Manchmal machten die Betreuerinnen Ausnahmen - bei einem kleinen Mädchen zum Beispiel, dessen Wurfkraft nur einen halben Meter weit reichte. Das durfte trotzdem naschen, und Papa versprach Training: „Nächstes Jahr schaffst du das!“

Kinderfest in Jügesheim: Bilder

Auch nach 15 Uhr riss der Besucherstrom noch lange nicht ab. Da holte Daniela Fehse, die seit 8 Uhr mit zwölf Mann vom Bauhof aufgebaut hatte, tief Luft und kommentierte zufrieden: „Ich glaube, jetzt kann ich's genießen.“ Kinder und Eltern jedenfalls taten's. (lö)

Quelle: op-online.de

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