Konsequenz aus Sturmschäden im Wald 

Kinderfest zieht wegen Sturm auf den Puiseauxplatz um

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Der Blick von oben auf den Wochenmarkt vermittelt einen kleinen Eindruck davon, wie es am Sonntag, 15. September, beim Kinderfest auf dem Puiseauxplatz aussehen wird. An mehr als 30 Stationen gibt es dann viel zu erleben. Das Foto entstand im Juni 2015. 

Das 38. Kinderfest der Stadt Rodgau findet erstmals nicht an der Waldfreizeitanlage Jügesheim statt. Der Sturm ist schuld. Nun wird auf dem Puiseauxplatz gefeiert – wie immer am dritten September-Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Rodgau – An mehr als 30 Stationen können die kleinen Besucher viel erleben. Kein einziger Anbieter habe wegen des Ortswechsels abgesagt, berichtet Daniela Fehse vom kommunalen Bildungsmanagement der Stadt Rodgau. Lediglich Schäfer Markus Metzger bringe weniger Tiere mit.

Auch ohne Schafherde dürfte es auf dem Puiseauxplatz eng werden. Rund um den „Brunnen der Jugend“ stehen nur 2 000 bis 2 500 Quadratmeter zur Verfügung – ein Drittel des weitläufigen Geländes im Jügesheimer Wald. Die Organisatoren müssen an viele Kleinigkeiten denken. Ein Beispiel: Die Kistenrutsche braucht Fallschutzmatten, wenn sie nicht auf der Wiese steht.

Der Platz in Nieder-Roden bietet aber auch manche Vorteile. Der vielleicht wichtigste ist die gute Verkehrsanbindung. Per Fahrrad ist er über das Bahnpfädchen aus allen Stadtteilen erreichbar – und die S-Bahn-Station ist nur ein paar Schritte entfernt. Erster Stadtrat Michael Schüßler atmet auf: Das jährliche Parkchaos am Waldrand ist diesmal nicht zu erwarten.

Die Bewirtung konzentriert sich auf das Sozialzentrum. Drinnen gibt es Kaffee und Kuchen bei den Landfrauen, auf dem kleinen Vorplatz baut die Feuerwehr ihre Grillstation auf. Die Markisen spenden Schatten.

Der neue Ort eröffnet erstmals die Gelegenheit, die Stadtbücherei in das Fest einzubeziehen. Einfacher wird auch das Saubermachen am Montag danach: Eine Kehrmaschine fährt über die Pflasterfläche – fertig!

Bürgermeister Jürgen Hoffmann bittet die Anwohner um Verständnis für den Festbetrieb: „Kinderlärm ist der schönste, den es gibt, weil er zeigt, dass Kinder in unserer Stadt willkommen sind.“  

eh

Quelle: op-online.de

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