Kinderspielfest in Rodgau

Mit Schokolinsen geheilt

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Hoch hinaus will diese kleine Kletterkünstlerin.

Jügesheim - Kinderspielfest trotzt dem schlechten Wetter und setzt auf viel Unterhaltung.

Pfützen, Matsch, die Spielgeräte und viel Freifläche zum Toben und Spielen, allein das wäre für Kinder schon Paradies genug. Doch beim 33. städtischen Kinderspielfest an der Waldfreizeitanlage gab es für Jungen und Mädchen noch viel mehr zu entdecken und zu erleben. Daran konnte auch das feuchte Wetter nichts ändern. Wer mutig war, traute sich an die sechs Meter hohe mobile Kletterwand. Gut gesichert in Gurten und unter fachmännischer Aufsicht stürmten die Kleinen die Wand empor. Ganz oben angekommen waren nicht nur die Eltern stolz auf ihren kleinen Bergsteiger. Auf dem Weg zur nächsten Station gab es ein Erinnerungsfoto mit einem großen zotteligen Maskottchen. „Oh, Eis!“, entdeckten die Kinder schon wieder etwas anderes. Doch noch bevor sie ihre Waffeltüte in der Hand hielten, fiel der Blick schon wieder woanders hin: ganz große Seifenblasen und jede Menge Spielzeug. Ein paar Zelte weiter schauten die Kinder gar nicht mehr so fröhlich. Mit traurigem Blick und großen Kulleraugen standen sie in der Schlange vor dem Deutschen Roten Kreuz und hoben hoffnungsvoll ihre treuen Weggefährten auf den Tisch.

Doch im großen Kuscheltierkrankenhaus wurden „Löwi“ der Löwe, „Mausi“ und „Bär“, die von ihrem harten Einsatz als Kuscheltier manchmal arg mitgenommen waren, wieder fit gemacht. Zuerst wurde der Aufnahmeantrag ausgefüllt, dann ging es zu den Untersuchungen und abschließend zur Behandlung. Mit Nadel und Faden, einem Verband oder einfach nur bunten Schokolinsen für Patient und Kind waren am Ende wieder alle glücklich. „Das ist so toll, wie viel Mühe die sich hier geben“, kommt ein Elternpaar aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. An anderer Stelle wurde im Wald gebastelt, gewerkelt und gebaut. Ein Bauunternehmer hatte sich mit einer Stellenbeschreibung an die Kinder gewandt und suchte Baggerfahrer, Krankführer und Maurer. Wer sich entschieden hatte, durfte sein Traumhaus selber bauen. Stockbrot bei den Pfadfindern und viele andere Angebote der unterschiedlichsten Einrichtungen, Organisationen und Vereine machten den Nachmittag für die Kinder kurzweilig. Auch die Rettungsschwimmer der DLRG waren vertreten, aber nicht nur wegen den großen Pfützen.

Schlümpfe, Spiele, Spaß und Stockbrot

Schlümpfe, Spiele, Spaß und Stockbrot

Mit einem Schwimmquiz und Hinweisen zum Angebot wollen sie Prävention betreiben und am liebsten zu keinem Einsatz mehr ausrücken müssen. Dazu gab es ein Bühnenprogramm, dass Bürgermeister Jürgen Hoffmann mit den Schlümpfen Schlumpfine und Clumsy, dem Tollpatsch, eröffnete. Schafe streicheln, Vogelnistkästen bauen, Luftballons und exotische Tiere zum Anschauen und Anfassen - auch Erwachsene bekamen Lust, mitzumachen.

(pep)

Quelle: op-online.de

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