Kirche ist fast fertig

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Thomas Barth (rechts) und Shahab Abidi stellen die neue Orgel in der Kirche auf. Mit im Bild: Pfarrer Hansjörg Rekow.

Weiskirchen (eh) ‐ Die Renovierung der evangelischen Kirche am Hohen Nickel ist fast abgeschlossen. Die Gottesdienste der evangelischen Trinitatisgemeinde finden ab 6. Dezember wieder in der Gustav-Adolf-Kirche statt, die seit Juli eine Baustelle war.

Noch riecht es nach Farbe und Parkettlack. Ohne Stühle wirkt das kleine Gotteshaus ungewohnt geräumig. Das soll sich heute ändern, wenn die neuen Sitzmöbel angeliefert werden: Stapelstühle mit eingelegten Filzpolstern, die sich mit einem Handgriff von Grau auf Rot drehen lassen.

Das neue Gestühl wird die Optik der Kirche ebenso prägen wie der Parkettboden und die frisch gestrichenen Wände mit farblich abgesetzten Säulen. Auch für die Ohren gibt es Veränderungen. Zusätzlich zur neuen Lautsprecheranlage hat die Trinitatisgemeinde auch eine neue Orgel gekauft - eine Anschaffung, die eigentlich erst für nächstes Jahr geplant war. Für die elektronische Roland-Orgel hat die Kirchengemeinde rund 6 500 Euro bezahlt. „Sie hat einen unglaublichen Klang“, sagt Kirchenvorsteher Martin Rauchhaus, „eine vergleichbare Pfeifenorgel hätte eine halbe Million gekostet.“ Das alte Instrument steht nun im Bonhoeffer-Haus.

Gemeinde muss bis 80.000 Euro selbst aufbringen

Die Spendenaktionen laufen weiter. Obwohl die evangelische Landeskirche einen Großteil der Renovierungskosten trägt, muss die Gemeinde zwischen 70.000 und 80.000 Euro selbst aufbringen - zum Teil aus Rücklagen. Das Spendenbarometer steht derzeit bei 12.000 Euro, Pfarrer Hansjörg Rekow nennt 30.000 Euro als Ziel: „Wenn wir da hinkommen, sind wir froh und dankbar.

Im nächsten Jahr will die Trinitatisgemeinde ihre Teeküche neu einrichten und die Außenanlage umgestalten. Die hohen Bäume, hinter denen sich die Kirche versteckt, sollen einem befestigten Vorplatz weichen. Überraschend hat sich herausgestellt, dass auch an dem frei stehenden Kirchturm eine Veränderung fällig ist: Statt einer sicheren Leiter für Wartungsarbeiten befinden sich innen nur Steigeisen, wie sie in den 60-er Jahren üblich waren.

Quelle: op-online.de

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