Kleines Kraftwerk am Ufer des Badesees

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Mit vereinten Kräften hat ein Team der „Kinderstadt“ das Fundament für das kleine Öko-Kraftwerk am Badesee gebaut.

Nieder-Roden - (eh) Strom aus Wind und Sonne wird in wenigen Tagen am Ufer des Badesees Nieder-Roden erzeugt. Dort entsteht das erste Windrad zur Stromerzeugung im Stadtgebiet.

Es wird allerdings kein turmhohes Bauwerk, sondern nur so hoch wie eine Straßenlaterne: 4,50 Meter. Die Stadt will damit vorführen, wie einfach man regenerative Energiequellen nutzen kann.

Das Stadtparlament hat dafür 5 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Der Windgenerator liefert sich künftig ein Wettrennen mit einem Solarmodul, das am gleichen Mast hängt. Messgeräte zeigen, wer die höhere Stromausbeute erzielt: Wind oder Sonne.

Die fleißigen kleinen Arbeiter am Werk.

Der umweltfreundlichen Energiegewinnung gehört die Zukunft. Deshalb arbeiten Kinder beim Aufbau der Anlage kräftig mit. Sechs- bis Zwölfjährige aus der „wilden Kinderstadt“ im Bürgerhaus Nieder-Roden sind mit ihrem Gruppenbetreuer Philipp Stücken am Werk. Zwischen dem Wasserspielplatz und der Hecke zum FKK-Strand haben sie zunächst ein Loch für ein Fundament ausgehoben und das 4,50 Meter hohe Metallrohr im Boden verankert. Nächste Woche werden Generator und Photovoltaikmodul angebracht. Elektriker Stephan Sattler aus Jügesheim sorgt dafür, dass fachlich alles Hand und Fuß hat.

Der erzeugte Strom soll eine Batterie speisen, die eine Pumpe antreibt. Diese Pumpe transportiert Wasser zum Wasserspielplatz.

Die Kindergruppe dokumentiert ihre Arbeit am Modellprojekt „Regenerative Energiegewinnung“. Die Ergebnisse werden demnächst im Rathausfoyer ausgestellt.

Quelle: op-online.de

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