Kleingärten werden ausgelost

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Diese Felder sollen im nächsten Jahr zu Kleingärten werden.

Hainhausen (pep) ‐ Einen Überblick über die Kleingärten an der S-Bahn verschaffte sich der Ortsbeirat Hainhausen bei einer Ortsbegehung. Im Mittelpunkt stand jedoch das geplante neue Kleingartengelände „Auf der Höhe“, für das derzeit der Bebauungsplan „H 18“ aufgestellt wird.

Der Plan liegt noch bis zum 17. November im Rathaus öffentlich aus. Die bestehenden Gärten „am Feldkreuz“ sind teilweise in privater Hand, gehören dem Kleingärtnerverein Hainhausen oder der Stadt. An dieses Gebiet grenzt nördlich das Gelände „Auf der Höhe“ an. Es liegt an der S-Bahn in Richtung Weiskirchen.

Auf den etwa 17.000 Quadratmetern, die bisher noch Ackerfläche sind, sollen 56 Parzellen mit eigenem Parkplatz entstehen. Die Zufahrt ist parallel zum Bahnpfädchen geplant. Die Verwaltung der Gärten soll durch einen neuen Verein erleichtert werden. Verhandlungen mit dem angrenzenden Kleingärtnerverein waren nicht erfolgreich, dieser möchte sich eventuell später eingliedern.

Hainhausens Ortsvorsteher Ewald Simon erläuterte den Bebauungsplanentwurf bei der Ortsbesichtigung am Wochenende.

Hauptaufgabe des Vereins ist neben dem typischen Vereinsleben die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, die eine Kleingartenanlage erfüllen muss. Dieter Seib-Haller, Vorsitzender des Klein gärt ner ver eins in Dudenhofen, hat sich bereit erklärt, den neuen Verein mit seinem Wissen zu unterstützen. Für viele wird nicht nur der Kleingarten neu sein, sondern auch die Vereinsstruktur. Auch die Stadt will dem Verein helfend zur Seite stehen.

Mit derzeit 90 Interessenten steht die Stadt vor dem Problem, wer eine Gartenparzelle erhält und wer nicht. Das Auswahlverfahren soll so gerecht wie möglich ablaufen. Berücksichtigt werden die bisherige Wartezeit auf der Liste, Wohnort, Alter und weitere Kriterien. Die einzelnen Grundstücke werden dann unter den zukünftigen Pächtern verlost. Die Pachtdauer soll 25 Jahre betragen

Einen Wasseranschluss wird es nicht geben, dafür können jedoch Brunnen gebohrt werden. Eine Sammelgenehmigung ist in Arbeit. Auch mit Strom müssen sich die Kleingärtner selbst versorgen, idealerweise mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Stromaggregate mit Motor sind wegen des Umweltschutzes nicht erlaubt.

Wann es genau losgeht, steht noch nicht fest. Mit Zuversicht wurde das nächste Jahr angepeilt.

Quelle: op-online.de

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