Diebstahl in Rodgau

Kommentar: Schlag gegen die Imker

Der Diebstahl von Bienenvölkern trifft den Imkerverein Maingau ausgerechnet in einer Zeit, in der sich die Gemeinschaft der Bienenfreunde endlich wieder über wachsenden Zuspruch freuen kann. Von Bernhard Pelka

Durch pfiffige und unkonventionelle Projekte für Neu-Imker ist es gelungen, den zuletzt bedenklichen Mitgliederschwund nicht nur zu stoppen, sondern ins Positive zu kehren. Aus eigener Kraft haben die Imker aus Rodgau, Rödermark, Dietzenbach, Heusenstamm und Umgebung ihr Hobby wieder populär gemacht und die Mitgliederzahl verdoppelt - und jetzt das! Die Diebstähle gefährden diesen Aufwärtstrend, weil Interessenten abgeschreckt werden könnten. Insofern schädigen die Täter nicht nur einzelne Vereinsmitglieder, sondern die ganze Imkerbewegung.

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Was mag der Grund für die Taten sein? Vielleicht steckt dahinter der unsachgemäße Umgang mit den Insekten. Wer seine Völker über den Winter wegen mangelnder Pflege immer wieder verliert, sieht im Diebstahl womöglich eine willkommene Gelegenheit, die hausgemachten Verluste auszugleichen. Unkenntnis darf freilich keine Entschuldigung sein. Gern steht der Imkerverein mit Rat und Tat zur Seite, wenn es bei dem schönen Hobby Probleme geben sollte. Man muss die Ratschläge nur annehmen.

An diesem Mann hängen 26 Kilo Bienen

An diesem Mann hängen 26 Kilo Bienen

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © op-online.de

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