Schule im Wandel: Das Projekt „Juniorexperten“ 

Rodgau - Das Projekt „Juniorexperten“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich die Aufgaben von Schule verändert haben. War die Penne früher ausschließlich für Wissensvermittlung zuständig, muss sie sich heute außerdem um den Übergang von der Schule zum Beruf kümmern. Kommentar von Bernhard Pelka

Hinzu kommen Pflichten, die dieser Institution daraus erwachsen, dass sich Eltern und insgesamt die Familien weniger oder zumindest anderes um ihre Sprösslinge kümmern als noch vor 20, 30 Jahren. Traditionelle Sozialstrukturen verlieren durch gesellschaftlichen Wandel an Kraft. Man muss sich nur die steigenden Scheidungszahlen ansehen.

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Jugendliche helfen Jugendlichen

Lehrer müssen immer häufiger zur Stabilisierung ihrer Schüler beitragen - ähnlich wie dies in Kindergärten immer wichtiger wird. Das neue Projekt mag dabei eine Hilfe sein. Sofern es die Jugendlichen dann noch dazu befähigt, bei der Suche nach einem Beruf für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, wäre viel gewonnen. Hoffen wir, dass dies gelingt.

Quelle: op-online.de

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