Zu- und Ausfahrt über die Kreisquerverbindung sind nicht mehr erlaubt

Kompostplatz: Neue Verkehrsführung irritiert Anlieferer

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Wohlgeordnet präsentiert sich die Kompostierungsanlage nicht nur aus der Vogelperspektive. Auch der Autoverkehr soll in geordneten Bahnen fließen.

Dudenhofen - Anlieferer der Kompostierungsanlage müssen sich an eine neue Verkehrsführung gewöhnen. Die Ausfahrt über die Kreisquerverbindung ist nicht mehr erlaubt. Ein Ordnungspolizist achtet darauf, dass alle Autofahrer die neuen Wege einhalten.

Nach den ersten beiden Wochenenden der Saison zeigten sich einige Autofahrer irritiert: Was ist erlaubt, was ist verboten? Jetzt zeigen die Verkehrszeichen klar, wo es lang geht. Und der Ordnungspolizist ist nicht etwa zum Knöllchenschreiben da, sondern um in Zweifelsfällen den richtigen Weg zu weisen. Die Zu- und Abfahrt erfolgt ausschließlich über die Blumenau. Vergangenes Jahr war das noch anders. Schilder aus der Zeit der Bauarbeiten am VGP-Gewerbepark erlaubten noch eine Zufahrt von der Kreisquerverbindung. „Gewollt war das aber nicht mehr“, sagt die städtische Pressesprecherin Sabine Fischer. Nun seien die alten Schilder abgebaut und durch neue ersetzt worden.

So sieht die neue Verkehrsführung an der Kompostierungsanlage aus. Die grüne Linie kennzeichnet die vorgeschriebene Strecke für Anlieferer. Die rote Linie markiert einen Feldweg, der für Landwirte reserviert ist.

Wer auf der Kreisquerverbindung in Richtung Seligenstadt fährt, sieht jetzt an der VGP-Ampel, wie er zur Kompostierungsanlage kommt: geradeaus. Auch nach der Ausfahrt der Kompostierungsanlage wird der Weg eindeutig angezeigt: Vor dem VGP-Zaun schreibt ein Pfeil vor: links abbiegen zur Blumenau. Nur Landwirte dürfen dort auch nach rechts zur Kreisquerverbindung abfahren. Der Feldweg ist für sie in beiden Richtungen frei. „Solche veränderten Zufahrten werden gerne von den Ordnungspolizisten begleitet“, so Fischer: „Sie stehen da und weisen den Autofahrer darauf hin: Beim nächsten Mal bitte anders.“ Bisher sei an dieser Stelle noch kein Verwarngeld verhängt worden, erklärt die Pressesprecherin. Dies werde aber garantiert passieren, wenn ein und derselbe Autofahrer immer wieder die freundlichen Hinweise missachte.

Bilder: Eröffnung der Kompostierungsanlage in Rodgau

Die Einbahnregelung an der Kompostierungsanlage soll dafür sorgen, dass der an- und abfließende Verkehr einander möglichst wenig in die Quere kommen. Auf dem asphaltierten Feldweg am VGP-Zaun ist jedoch die Begegnung mit einem Traktor denkbar. „Das ist nicht superkomfortabel, aber machbar“, wirbt Sabine Fischer für gegenseitige Rücksichtnahme. Die Landwirte hätten zugesagt, diesen Feldweg während der Öffnungszeiten der Kompostierungsanlage möglichst zu meiden.

Durch die neue Verkehrsführung ist es bisher laut Stadt nicht zu chaotischen Verhältnissen gekommen. Man werde die Entwicklung weiterhin beobachten. Eine Verkehrszählung soll zeigen, wann der Kompostplatz mit seinen Zu- und Abfahrten besonders stark frequentiert ist und ob Bedarf an Korrekturen besteht. (eh)

Quelle: op-online.de

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