Kreativmarkt der Frauen Union

Hunderte gute Ideen unter einem Dach

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Maria Aßmann aus Hainhausen stellt Patchworkarbeiten her.

Weiskirchen - Von Handwerkkunst bis hin zu klassischer Kunst im Sinne von Malerei und Literatur. Extravagante Ideen und Vielfalt, nichts wurde zweimal gezeigt. Jeder Stand hatte beim Kreativmarkt der Frauen Union der CDU seine individuelle Note.

Der Markt ging im Bürgerhaus Weiskirchen schon zum dritten Mal über die Bühne. Mit der Zahlung einer Standgebühr von 20 Euro konnten Künstler aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet ihre persönliche, ausgefallene Kunst zur Schau stellen und verkaufen. Zahlreiche Besucher, nach Angaben Veranstalterin Anja Turk mehr noch als in den Jahren davor, waren begeistert von den Angeboten. Die Veranstaltung selbst begann um 10 Uhr und endete im 17 Uhr, wobei die CDU-Bundestagsabgeordnete Patricia Lips aus Rödermark und die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (CDU) die Veranstaltung eröffneten.

50 Stände waren in der Halle untergebracht. Die Veranstalter hatten von 150 Bewerbern das beste Drittel herausfiltern müssen, erklärte Anja Turk. Man habe dabei besonders darauf geachtet, dass die Künstler Einmaliges präsentieren, es keine Stände gibt, die sich zu sehr ähneln und dass jeder mit einer speziellen Form von Kunst, nicht aber mit einem bunten Gemisch heraussticht. Jeder Anbieter sollte gewissermaßen seine individuelle Hausnummer haben.

Silke Rothe verkaufte Halloween- und Mäuselampen.

Dem Anspruch von hochwertiger und extravaganter Kunst wurde die Veranstaltung gerecht, nicht zuletzt da man von Taschentücher- Sofas bis hin zu Seifenketten zur Raumerfrischung alles zu sehen bekam. Gäste konnten nicht nur fertiggestellte Kunst bestaunen. Denn der Markt stand auch im Zeichen von dort bestellbaren Auftragsarbeiten und von der Möglichkeit, dem Künstler bei seinem Handwerk zuzusehen oder gar selbst Hand anzulegen. Beispielsweise konnten Besucher Farbwünsche oder Kombinationen bei einem Stand mit Seidenmalerei in Auftrag geben.

Maria Aßmann aus Hainhausen saß mit ihrer Nähmaschine an ihrem Stand, wo sie diverse Nähereien und Patchworkarbeiten vorstellte. Wolfgang Schmeer aus Offenbach fertigte Holzbrandmalereien nach Wunsch an, ließ sie von seiner Frau, Ingrid Schmeer, vorzeichnen und fügte nach Wunsch noch einen Namen auf eines der zu verzierendes Holzbrettchen.

Bei Klaus- Peter Ohlmann aus Hainhausen legten Kunden sogar selbst Hand an beim Kunstmachen. Außer fertig gestalteten Vogelhäuschen, die zum Verkauf angeboten wurden, konnten Käufer auch fertig zusammengesetzte, allerdings unbemalte Häuschen nach Wunsch dort selbst anmalen. Dies war gerade für Kinder besonders interessant, wobei die Veranstaltung an sich schon die Möglichkeit bot, dass Kinder partizipieren. Das Kinderhaus unter dem Regenbogen, ein Kindergarten aus Rödermark-Ober-Roden, hatte sich darum bemüht, mit den Kindern Holzfiguren anzufertigen. Diese wurden ebenfalls ausgestellt und verkauft.

Schließlich war es den Veranstalterinnen Jaqueline Paulick und Anja Turk gelungen, eine vielseitige Ausstellung von Kunst für alle Altersgruppen ins Leben zu rufen, die allemal einen Besuch wert war. Nicht zuletzt, da der Erlös wohltätigen Zwecken zugute kommt.

(sjs)

Quelle: op-online.de

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