Kreuz krönt Kirchenrenovierung

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Ein Kreuz begrüßt die Gläubigen am Eingang.

Weiskirchen (eh) ‐ Einen sichtbaren Schlusspunkt unter die Renovierung der Gustav-Adolf-Kirche hat die evangelische Trinitatisgemeinde Rodgau-Rembrücken jetzt gesetzt. Rechtzeitig vor den Konfirmationsgottesdiensten am Wochenende 12. und 13. Juni hängt nun das lang ersehnte Kreuz über dem Eingangsportal.

Die Kirchenvorsteher Andreas Finkeldey, Christiane Reiß und Martin Rauchhaus befestigten es gemeinsam mit Lukas Finkeldey fachmännisch.

Das Glaubenssymbol ist eine Arbeit des Künstlers Stefan Olbrich aus Nieder-Roden. Es ist 1,40 Meter hoch, einen Meter breit und besteht aus je sechs parallelen Vierkantstäben. Diese Stäbe bestehen aus Edelstahl und sind mit einem Kupfer-Silizium-Lot überzogen. Das Material ist sehr dauerhaft.

Stefan Olbrich (links) hat das Kirchenkreuz gestaltet. Mit im Bild (von links): Lukas und Andreas Finkeldey sowie Christiane Reiß.

Vor der Anfertigung gab es intensive Gespräche über Material, Größe und Design, bevor Olbrich vor einigen Wochen beauftragt wurde. Die Anfertigung eines Kirchenkreuzes sei für ihn eine besondere Herausforderung und Herzensangelegenheit, sagte der Künstler, der sich sonst mehr mit Lichtobjekten und Skulpturen befasst. Die Kosten von rund 900 Euro blieben für die Gemeinde in einem angenehmen Rahmen.

Das Ergebnis überzeugt den Kirchenvorstand auf der ganzen Linie. Moderne Stilelemente und witterungsbeständige Materialien bilden ein harmonisches Miteinander. Die braun schimmernde Oberfläche erzeugt mit der lebhaften Geometrie und den Schattenspielen des Kreuzes an der rauen Kirchenfront interessante Lichtspiele, die das Auge des Betrachters auf sich ziehen. Damit ist die Kirche nun auf den ersten Blick als solche erkennbar.

Als ersten Schritt zur besseren Erkennbarkeit hatte die Trinitatisgemeinde Anfang März die mehr als 50 Jahre alten Nadelbäume gefällt, die den Glockenturm und die Kirche verdeckten.

Auch nach dem Ende der Renovierung gehen die Spendenaktionen weiter. Für das zweite Halbjahr sind unter anderem ein Orgelkonzert, ein Kirchen-Diner, Musikauftritte und das Sommerfest geplant. Eine Sondernummer des Gemeindebriefs würdigt die Renovierung.

Quelle: op-online.de

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