Kreuzungen optimiert

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Die Einmündung in die Mainzer Straße erwies sich als zu eng. Der Kurvenradius wurde leicht verbessert. Überdies setzen die Bauarbeiter zum Schutz der Fußgänger dort hohe Bordsteine. Ein Peitschenmast (sieben Meter) trägt die Ampel für Linksabbieger.

Rodgau (bp) - Eine Hauptschlagader des Autoverkehrs, die Ringstraße, ist derzeit an zwei Stellen auf nur eine einzige Fahrbahn verengt. Die Kreuzungen mit der Mainzer Straße und dem Alten Weg werden saniert und ausgebaut. Aktuell regeln Baustellenampeln den Verkehrsfluss.

Größere Staus sind bisher offenbar ausgeblieben. Der Stadt liegen zumindest keine Beschwerden vor.

Am Alten Weg werden künftig sieben Ampeln mit Kontaktschleifen die Autos und Fußgänger leiten. Die Überwege sind dann behinderten- und blindengerecht ausgebaut. Die Maßnahme war schon seit 2006 in Rodgau im Gespräch. Jetzt wird sie realisiert. Foto: Pelka

Am Montag, 16. Mai, soll mit dem Ende der Bauarbeiten wieder freie Fahrt herrschen - mit der Einschränkung, dass die Mainzer Straße Richtung Stauffenberg-Schule darüberhinaus noch acht Tage gesperrt bleiben muss. Auch das neue Schaltprogramm für die ebenfalls neuen Ampeln an den Kreuzungen wird zu Beginn noch nicht richtig arbeiten. „Anfangs fahren wir mit einem herkömmlichen Umlaufprogramm mit festen Phasen für Rot, Grün und Gelb. Erst einige Tage nach Freigabe wird die neue Programmierung dafür sorgen, dass die Ampel intelligent mitdenkt und gezielt auf das Verkehrsaufkommen reagiert.“ Das berichtete Diplomingenieur Volker Görg gestern beim Ortstermin mit unserer Zeitung. Der Geschäftsführer der Rodgauer Ingenieurgesellschaft Habermehl & Follmann ist zuständig für Planung und Realisierung der Maßnahme - immer in Abstimmung mit der städtischen Tiefbauabteilung.

Bei der Runderneuerung geht es vor allem um ein Mehr an Sicherheit. Görg sagt, die Ampeln seien veraltet und teils nicht mehr standsicher gewesen. Nun würden die Anlagen dem neusten Stand angeglichen. Bedeutet: LED-Birnchen und leistungsfähigere Rechenprogramme, die das gestiegene Fahrzeugaufkommen wesentlich besser verteilen.

Die maroden Fahrbahnen (Spurrinnen und vom Bremsen zusammengeschobener Asphalt) werden abgefräst und ausgegossen. Überdies verbreitern die Bauarbeiter am Alten Weg die Zufahrt zum Sportzentrum. Eine Verkehrsinsel als Orientierunghilfe teilt dort die neuen Fahrbahnen. Verbreitert wurde auch die Zufahrt in die Mainzer Straße.

Beide Maßnahmen kosten zusammen etwa 350.000 Euro. Es fließen 70.000 Euro Landeszuschuss.

Quelle: op-online.de

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