Bierfest in Dudenhofen

Ein kühles Blondes ist gefragt

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Die Band Soulfever machte beim Bierfest gute Stimmung.

Dudenhofen - „Noch nicht traditionell, aber schon sehr originell“, lobte Bürgermeister Jürgen Hoffmann beim zweiten Dudenhöfer Bierfest die Idee zur Veranstaltung, während er mit Schwung den Zapfhahn im ersten Fass des namensgebenden Getränkes versenkte.

Und das mit der Tradition, da habe er keine Bedenken, dass bei dem großen Erfolg und steter Fortsetzung das Bierfest am Dalles vor dem Bürgerhaus bald zur festen Tradition werden könne. Bei überwiegend sehr warmen Temperaturen folgten viele Besucher der Einladung von Männerchor, dem Partnerschaftsverein Dudenhofen-Nieuwpoort und dem neuen Wirt der Bürgerhausgaststätte, der das Fest dieses Mal ebenfalls mitveranstaltete.

Mit einem bunten Programm und 13 verschiedenen Sorten Bier, vom echten Kölsch über das dunkle Altbier, belgischem Bier und Allgäuer Büblebier ganz aus dem Süden, war für jeden Geschmack etwas dabei. Nicht nur bei Frauen sehr begehrt war das Bier mit Kirschgeschmack. Dabei wurde Wert darauf gelegt, viele kleine, aber feine Privatbrauereien einzuladen. Und auch wer sich mit dem Produkt auf Basis von Wasser, Malz und Hopfen nicht anfreunden konnte, für den standen andere Mischgetränke auf der Getränkekarte. Auch wenn es einige Besucher gab, die die Unterschiede zwischen den Biersorten nicht so recht erkennen mochten, so gab es doch zahlreiche angeregte Unterhaltungen über die geschmacklichen Unterschiede der Marken. „Weizen ist eben nicht gleich Weizen“, hörte man an einem Tisch.

Das Fest solle etwas Besonderes bleiben, erklärte Männerchor-Vorsitzender Werner Seib, warum man auch künftig nur alle zwei Jahre feiern möchte. Dafür möchte man immer ein paar neue Biersorten anbieten, die hierzulande weniger bekannt sind. Für ordentlich Stimmung sorgte am Abend die Band „Soulfever“, die mit bekannten Cover-Versionen zum Feiern und Mitsingen animierten.

Bierfest in Dudenhofen

Bierfest in Dudenhofen

Weiter ging es am Festwochenende mit dem beliebten „Durrehäiwer Keeskuche“ am Samstag. Blech für Blech schnitten die vielen Helfer das Gebäck auf, das in Dudenhofen seit 40 Jahren eine feste Tradition hat und immer in Windeseile ausverkauft ist. Daneben gab es zu den Leckereien der insgesamt acht Brauereien auch wieder belgische Fischspezialitäten aus der Partnerstadt, Krustenbraten mit Schwarzbiersoße und den „Bierfest-Burger“. Das Abendprogramm am Samstag gestaltete die Band „Red Hot“ mit Rock ’n’ Roll und Oldies der 50er und 60er Jahre. Hierbei bot sich jede Menge Gelegenheit, zu fetzigen Rhythmen zu tanzen.

Zum Abschluss am Sonntag gaben sieben Chöre zum Sängerfrühschoppen auf der Bühne ihre Stücke zum Besten, bevor Mathias Müller mit seinen „Wirtshausvielharmonikern“ und bunter „Dicke Backen-Musik“ bestens unterhielt.

(pep)

Quelle: op-online.de

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