Lacher und Beifall bis zum Schluss

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Viels Spaß hatten die Teilnehmer der Vereinsolympiade.

Hainhausen (pep) - Zwar gab es zur Vereinsolympiade der Turngemeinde Hainhausen in der Sporthalle am Sonntag Abend einen Sieger, Gewinner waren aber nach der Riesengaudi alle Mannschaften. Auch die Zuschauer kamen bei Musik, Essen und vollem Einsatz der Teams auf ihre Kosten.

Verantwortlich waren die Kerbburschen von 2006, die bei der Organisation von Vereinsolympiaden bereits erfahren sind. Von den süßen Schlümpfen über wildes Gekicke bis hin zur spektakulären Feuershow kämpften die Teams um die Gunst der Zuschauer.

Gleich zu Beginn zeigten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rembrücken mit ihrer heißen Nummer ihre Ambitionen. Ihr Motto stand auf ihren Shirts deutlich zu lesen: „Wo wir sind, brennt die Luft.“ Weiter gingen die Feuerwehr Rodgau-Mitte, die HSG-Handballer, die TGH-Jugendvertretung, der SKV sowie die Trottwa-Lerchen an den Start.

Bilder von der Vereinsolympiade

Vereinsolympiade der TG Hainhausen

In sechs Spielen ging es um Koordination, Ideenreichtum und Teamgeist. Untermalt von den „Holidays“ mussten die Mannschaften feststellen, dass das Werfen eines nassen Teebeutels mit dem Mund schwieriger ist als es aussieht.

Mit unterschiedlichen Techniken versuchte jedes Team die Kamille und den Salbei möglichst weit geradeaus zu schleudern. Mit zweimal sechs Metern dominierte die Feuerwehr Rembrücken bereits das erste Spiel. Zwischendurch kamen immer wieder Spenden für die Kerbburschen und deren guten Zweck zusammen - oder Motivationsspenden für die Teams.

Tolle Stimmung

Die Stimmung war toll, die Teams feuerten sich gegenseitig an und genossen den Abend sichtlich. Auch bei der Wasserstaffel hatten die Retter aus Rembrücken die Nase vorn. Sie setzten sich gegen die Trottwa-Lerchen und die HSG durch. Der Siegeszug setzte sich auch beim Team-Skilanglauf fort. Wer hier die Kurve nicht bekam, wurde mit einem lockeren Tänzchen der anderen Teams gerne wieder auf Kurs gebracht.

Der Spaß stand spürbar im Vordergrund. Laut zählte das Publikum im folgenden Spiel die Körbe mit, die die Teams von einem Trampolin aus warfen.

TGH-Vorsitzender Alfred Röder war unterm Strich mit dem Wochenende sehr zufrieden. Sein persönlicher Höhepunkt war der Weckruf am Sonntag Morgen, der sehr gut angenommen wurde. Viele Jugendliche aus allen Abteilungen waren dabei gewesen und formierten sich zu einem schön langen Zug durch den Ort.

Lob an den Nachbarverein SKV

Auch der Samstagabend war für Röder ein Erfolg, die bunte Mischung aus Tanz und Party bot für jeden Geschmack etwas. Für den Sicherheitsnachmittag sei es viel zu heiß gewesen, bedauert der Vorsitzende.

Neben einem großen Lob an das Organisationsteam unter der Leitung von Sascha Pokojewski und Onnik Keresteciyan, die das Fest seit fast zwei Jahren akribisch genau geplant hatten, dankte er besonders auch dem SKV: Der Nachbarverein sei ein großartiges Beispiel dafür, dass auch Vereine mit unterschiedlichen Wurzeln und belasteter Vergangenheit erfolgreich zusammenarbeiten können.

Beim Bierkastenrennen setzte sich die Feuerwehr Mitte durch. Die Feuerwehrleute kamen auf zwei leeren Kästen als Erste auf der anderen Seite des Parcours an. Für große Lacher zum Schluss sorgte ein Spiel, bei dem die Spieler Luftballons zum Platzen bringen mussten, allerdings ohne Hände oder Füße. Hochmotiviert stürzten sie sich aufeinander bis es endlich „Peng“ machte.

Feuerwehr Rembrücken gewinnt

Am Ende lagen die Feuerwehrleute aus Rembrücken mit 37 Punkten deutlich vor der Feuerwehr Rodgau-Mitte und den Trottwa-Lerchen. Die HSG-Handballer folgten auf dem vierten Platz, die beiden Hainhäuser Vereine belegten gemeinsam Platz fünf.

Abschluss des Abends war die Ziehung der Tombolagewinne. Neben Sachpreisen wurden drei Gutscheine für zweitägige Städtreisen nach München, Berlin und Hamburg verlost. Wer die Losnummern 881, 335 oder 278 hat, möge sich beim Vorsitzenden Alfred Röder unter s  14862 oder vorstand@tg-hainhausen.de melden.

Quelle: op-online.de

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