Last-Minute-Kostüme

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Es braucht nicht viele Utensilien, um ein originelles Fastnachtskostüm zu schneidern. Sogar aus Aldi-Tüten lässt sich etwas machen (wenn man‘s schwitzig mag). Prinz Thorsten I., seine Prinzessin Katja I. und TGS-Hofschneiderin Ute Meyer-Marbach verraten in unserer Zeitung, wie man fix eine tolle Maskerade zaubert.

Rodgau ‐ Die tollen Tage stehen bevor. Überall Masken-Spaß, Rosenmontagsbälle und närrisches Partyvergnügen. Nicht zu vergessen die Umzüge. Doch wie verkleiden, wenn kein großer Vorrat an Kostümen vorhanden ist? Von Bernhard Pelka

Das Rodgau-Prinzenpaar Katja I. und Thorsten I. mit seiner TGS-Hofschneiderin Ute Meyer-Marbach hat sich Gedanken über Last-Minute-Kostüme gemacht. Die drei verraten in unserer Zeitung, wie Fastnachter auf die Schnelle und äußerst preisgünstig aus fast nichts eine tolle Maskerade hinzaubern. Und wie sie ohne großen Aufwand und Kunstfertigkeit an Nadel und Faden originell gekleidet die Säle unserer Stadt unsicher machen können.

Soviel vorneweg: Tacker (Schnellnagler) und Heißklebepistole sind unverzichtbar. Aber das findet sich eigentlich in jedem durchschnittlich sortierten Haushalt. Dazu dann ein paar alte Hemden, ausgediente Stoffblumen-Dekoration vom letzten Familienfest, der Anzug von der Hochzeit (sofern er noch passt), ein paar alte Geschenkbänder von Weihnachten, Pinsel und Farbe aus dem Malkasten der Kinder, Stoffreste und - natürlich - etwas Phantasie und Spaß an der Freud‘. Dann kann in Sachen Kostümierung eigentlich nichts mehr schief gehen. Beispiele:

  • Hawaii-Tourist (oder auch „Magnum“). Weiße Hose, Hawaii-Hemd, Sonnenbrille und gute Laune. Am besten noch ein Bärtchen. Das war‘s. Ab zur Party.
  • Mann vom Bau: Einmalanzug aus dem Baumarkt besorgen und ein bisschen verdrecken - fertig. Dieses Einfach-Kostüm lässt sich wunderbar leicht abwandeln zum Geisterjäger. Dazu braucht man den Anzug, hängt sich einen Staubsauger auf den Rücken, malt sich auf die Brust das Wort „Ghost-Busters“ und das Emblem aus dem dazu gehörenden Film. Auch Imker oder Rennfahrer lassen sich mit dieser billigen textilen Grundausstattung aus dem Baumarkt schnell improvisieren. „Und das Kostüm ist super, wenn man sich mal verschlabbert“, meint der Prinz locker.
  • Maler: Jeans und altes Hemd mit Farbe beklecksen, Pinsel aus dem Farbmalkasten der Kinder auf eine Franzosenkappe kleben, dazu eine Farbpalette selbst ausschneiden, bemalen und auch auf die Kappe kleben.
  • Regisseur:Jeans, Hemd, alte Filmrollen aufs Hemd tackern, hinten „Regie“ darauf schreiben, Brille.
  • Gärtner: Jeans, Karohemd, grüne Schürze, Strohhut. An Hemd und Hut ausgediente Blumen-Deko kleben.
  • Scheich: Super einfach: Jeans, T-Shirt, weißes Tuch mit schwarzem Seil am Kopf befestigen, Sonnenbrille.
  • Blues Brothers: Weißes Hemd, ausgedienter schwarzer Hochzeitsanzug, schwarzer Hut, Sonnenbrille. Na dann, viel Spaß und Hellau!

Quelle: op-online.de

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