Laternenmasten aus Alu halten länger

Rodgau - (eh) Mehr Licht und sinkende Stromkosten verspricht die Sanierung von Straßenlaternen, der seit zweieinhalb Jahren in Rodgau läuft. Auch beim Austausch alter Masten achten die Stadtwerke auf Nachhaltigkeit, wie Erste Stadträtin Hildegard Ripper berichtet. Anstelle von Stahl werden Masten aus Aluminium gesetzt, die nicht rosten und deshalb länger halten.

Die neuen Straßenlaternen erkennt man daran, dass sie leicht glänzen.

Die Alu-Masten werden in einem fast CO2-neutralen Verfahren zu 80 Prozent aus recyceltem Material hergestellt. „Wir sparen damit nachweislich 135 Tonnen CO2 ein und entlasten damit die Atmosphäre“, so Ripper. Dies bestätigte die niederländische Firma Sapa Pole Products den Stadtwerken jetzt schwarz auf weiß mit einem Zertifikat der Climate Neutral Group.

Etwa 450 überalterte Laternenmasten haben die Stadtwerke zusammen mit der Energieversorgung Offenbach in den vergangenen Monaten ausgetauscht. Damit werde die Standsicherheit wiederhergestellt und die Störanfälligkeit reduziert, heißt es in einer Pressemitteilung des Magistrats. „Die Masten waren teilweise 40 Jahre alt“, berichtet Stadträtin Ripper.

Bereits seit zweieinhalb Jahren werden die rund 4 000 Straßenlaternen im Stadtgebiet auf Energiesparleuchten umgestellt. Aktuelle Hochdrucklampen arbeiten mit einem kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Wirkstoff als die alten Quecksilberdampflampen, die ab 2015 nicht mehr zulässig sind. Neue Natriumdampfleuchten verbrauchen weniger Strom und gelten zudem als insektenfreundlich. 1 580 Straßenlaternen in Rodgau enthalten noch die alten Leuchten.

Quelle: op-online.de

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