Leben für Lärm

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„Guten Abend, ihr Lieben!“: Peter Osterwold beim Heimspiel in Dudenhofen.

Rodgau (eh) ‐ Der stimmgewaltige Sänger der „Rodgau Monotones“, Peter „Osti“ Osterwold, feiert am Sonntag seinen 60. Geburtstag. Seit Jahren kokettiert er auf der Bühne mit dem Älterwerden. Schon vor 15 Jahren hat er den Evergreen „New York, New York“ als „Bad Orb“ auf die Schippe genommen.

Dabei schwenkt „Osti“ den Mikro-Ständer noch immer wie ein junger Mann, wie er letzten Samstag im Festzelt des Musikvereins Dudenhofen bewiesen hat.

Wie jung fühlen Sie sich? Oder sind Sie schon ein Fall für „Bad Orb, Bad Orb“?

Ich denke mal Bad Orb ist noch nicht in Sicht! Toi, toi, toi…

Neben den ergrauten Fans der frühen Jahre singen auch die heute Zehnjährigen Ihre Refrains mit. Wie schaffen Sie das?

Das ist Qualität! Ein Refrain so gut wie der andere. ;-))

Alle sagen, es gibt schon seit Jahren keine guten Partys mehr. Stattdessen saufen sich die Kids bis ins Koma. Was läuft da falsch?

Ich hatte früher auch sehr viel Spaß am Feiern, heute natürlich auch noch. Was da aber heute bei den Kids zum Teil abläuft, kann ich mir nicht erklären. Sicherlich spielt bei einigen auch ein großer Frust eine große Rolle.

Welche Spuren hat ein „Leben für Lärm“ bei Ihnen hinterlassen?

„Ein Leben für Lärm“ ist erstmal meine Monotones-Lieblings-CD. Ansonsten mag ich es halt e bissi lauter. Ich habe mal die Gruppe „Manowar“ vor der Bühne erlebt, wow ... ist schon ein geiles Gefühl, wenn einem das T-Shirt am Körper flattert.

Wie lange wollen Sie noch Musik machen?

So lange die Stimme noch funktioniert, alls weider! Und dann können wir ja immer noch alles einen halben Ton tiefer spielen.

Quelle: op-online.de

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