Keine gezielten Kontrollen

Leinenzwang: Nur 16 Knöllchen in einem Jahr

Rodgau - Die Leinenpflicht für Hunde in der Setz- und Brutzeit vom 15. Februar bis zum 15. Juni wird in Rodgau offenbar respektiert.

„Wir haben in diesem Jahr noch kein einziges Knöllchen wegen eines nicht angeleinten Hundes vergeben“, berichtet die städtische Pressesprecherin Sabine Fischer auf Anfrage unserer Zeitung. Auch 2012 war die Zahl der Verstöße überschaubar: 16 Hundehalter mussten jeweils 50 Euro bezahlen.

„Die Ordnungspolizisten haben einen dichten Dienstplan. Sie werden nicht gezielt auf Hundehalter angesetzt“, so Fischer. Bei den erkannten Verstößen gegen die Leinenpflicht handele es sich um Zufallstreffer. Wenn ein Hundehalter mehrfach auffällig werde, könne die Stadt ein höheres Bußgeld festsetzen. So weit sei es aber noch nie gekommen.

„Das ist einfach so“

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Dennoch: Auch am Wochenende müssen Leinensünder damit rechnen, erwischt zu werden, wie Erster Stadtrat Michael Schüßler sagt. Er rechtfertigt die Vorschrift: „In der Brut- und Setzzeit hat der Schutz der Aufzucht Vorrang vor der Freizügigkeit des Hundes. Das ist einfach so. Es dient dem Erhalt der Artenvielfalt in unserer Region.“

Weil es immer Menschen gebe, die sich nicht an die Regeln halten, so Schüßler, seien Kontrollen notwendig: „Das ist nichts anderes, als Falschparker aufzuschreiben.“

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Quelle: op-online.de

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