Was der Winter angerichtet hat

Leitung gesprengt

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Leitungsfachmann Willibald Berg muss derzeit viele Außenwasserleitungen reparieren. Der Frost hat sie gesprengt.

Rodgau - Der Winter ist zwar längst vorüber. Böse Überraschungen hält er aber auch jetzt noch bereit: aufgefrorene Wasserleitungen.

Gefrierendes Wasser hat enorme Kraft. Dieser Außenwasserhahn hielt dem nicht stand.

Mit den steigenden Temperaturen lockt’s die Leute jetzt wieder häufiger in ihre Gärten. Bei der aktuellen Trockenheit ist Gießen angesagt. Deshalb wird erst in diesen Tagen offensichtlich, was der Winter schon vor Monaten angerichtet hat: Außenwasserleitungen und Wasserhähne sind aufgefroren. Der Hainhäuser Gas- und Wasserinstallateurmeister Willibald Berg wird derzeit drei- bis fünfmal die Woche zu Kunden gerufen, bei denen es aus der falschen Stelle in der Leitung spritzt: Risse in Kupferrohren und Wasserhähnen. Den Kardinalfehler, der solche Schäden verursacht, haben die Betroffenen schon vor Monaten gemacht: Wenn’s vor dem Wintereinbruch darum geht, die Leitungen vorm Frost zu schützen, wird das Absperrventil im Keller nicht richtig verschlossen oder die Leitung nur unzureichend entlüftet. „Jetzt merken die Leute, was sie falsch gemacht haben“, beschreibt der stellvertretende Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik die Situation.

Er rät: Vorm Winter Absperrventil im Keller fest zudrehen, Außenzapfstelle öffnen, Entleerungsventil am Absperrventil im Keller öffnen und das Restwasser aus der Leitung laufen lassen. Der Außenwasserhahn muss danach geöffnet bleiben. Sollte er tropfen, muss er ersetzt werden. Längere Leitungen mit Druckluft freiblasen. (bp)

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Quelle: op-online.de

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