Lernfeld für Energie der Zukunft

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Erfahrungen mit Sorghum-Hirse sammeln Beate und Karl-Heinz Mahr in Dudenhofen.

Dudenhofen ‐ Konsequenzen aus dem Klimawandel ziehen Karl-Heinz und Beate Mahr in Dudenhofen. Als erste Landwirte der Region bauen sie Sorghum-Hirse an, ein Süßgras aus Afrika. Dafür gab‘s jetzt Lob vom Hessischen Bauernverband. Von Ekkehard Wolf

Verbandspräsident Friedhelm Schneider würdigte den Betrieb als ein Beispiel für ordnungsgemäße Landwirtschaft: „Die Familie Mahr orientiert sich daran, welche Ertragskraft der Boden hat“, sagte Schneider in einer Pressekonferenz zu den Ernteaussichten, die erstmals in der Mahr‘schen Feldscheune an der Blumenau stattfand.

Sorghum-Hirse in Versuchsprogramm aufnehmen

Die Anpassung an den Klimawandel sei der richtige Weg in die Zukunft, sagte Walter Schütz, Vorsitzender des Regionalbauernverbandes Starkenburg. Er forderte das Land Hessen auf, Sorghum und ähnliche Sorten in das Versuchsprogramm des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) aufzunehmen.

Learning by doing

Bisher sammelt der Familienbetrieb in Dudenhofen seine Erfahrungen selbst. „Es gibt keine Berater, die uns sagen, wie man es richtig macht“, sagt Beate Mahr. Sie setzt auf „Learning by doing“ und auf den Austausch mit Kollegen in Brandenburg, wo Sorghum ebenfalls angebaut wird. Hier wie dort dienen die Pflanzen als Rohstoff zur Produktion von Biogas.

Quelle: op-online.de

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