Lichterfest erneut ein Glanzpunkt

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Beim Förderverein der Carl-Orff-Schule schwebten selbst gemachte Gespenster am Zelthimmel. Auch Ann-Kristin Bröhm (7) bastelte eifrig mit.

Jügesheim‐Die Anziehungskraft des Lichterfests ist ungebrochen. Auch die dritte Auflage wollten sich am Samstag mehrere Tausend Besucher nicht entgehen lassen. Von Bernhard Pelka

Mit inzwischen 171 Teilnehmern avanciert die Veranstaltung zum größten Straßenfest der Region. Es erwies sich als Glücksgriff, die Stände zu entzerren, denn 2008 hatte es zeitweise kein Durchkommen mehr gegeben. Ausdrücklich dankte die glückliche Organisatorin Susanne Schäfer (Elektro Fischer) der Feuerwehr und dem Ordnungsamt fürs Absperren sowie Heiko Zimmermann und dem Bauhof, die sich um Hinweisschilder gekümmert hatten.

Am Lagerfeuer bei Blumen Winter saßen die Gäste auf Strohballen.

Das stimmungsvolle Fest war eine gelungene Mischung aus hochwertigem Speisenangebot, Sonderaktionen geöffneter Fachgeschäfte und einem breiten Angebot an Kunsthandwerk. Wer wollte, konnte sich für Halloween und Weihnachten gleichzeitig eindecken - oder sich in einem Laden etwas Passendes für alle möglichen Gelegenheiten aussuchen - zum Beispiel beim Hofladen Kühnle.

Christine Schuldt aus Offenbach hatte Teddys im Angebot.

Wer den stimmungsvoll illuminierten Ortskern von der Weiskircher Straße her besuchte, den empfing bei Blumen Winter ein wärmendes Lagerfeuer, auf dem im Topf heiße Kürbissuppe dampfte. Stilechter hätte die Einstimmung auf den Besuch nicht sein können. Wert auf geschmackvolles Ambiente legte wenige Meter weiter auch der Reit- und Fahrverein Rodgau. Dort luden große Strohhaufen, die als Stehtische dienten, zur Pause ein - natürlich passend dekoriert mit Teelichtern in Einmachgläsern. Wer wollte, der erlag dort dem freundlichen Angebot von Leonie Reichert und Liana Yates, die unter anderem leckere Cornflakes unters Volk brachten. Gegenüber verkauften derweil Inge Kunkel und Monika Scholz Leckeres aus ihrem Backofen.

Robert Meingast aus Jügesheim bot Weihnachtskrippen an.

Zum Anziehungspunkt der Massen wurde der Hof des ehemaligen Eisen-Jäger. Dort informierten vier örtliche Handwerksfirmen über ihre Arbeit und machten dann die Bühne frei unter anderem für die dicht umlagerten „Trottwa Lersche“. Im Zelt davor umsorgten Hessenkoch Oliver Döbert und seine Mannschaft die Gäste mit Spießbratenbrötchen und einer knackig gewürzten Champignonpfanne. Dichtes Gedränge herrschte - wie schon im vergangenen Jahr - einige Meter weiter beim Metzger Hiller, der - wie viele andere Geschäftsleute auch - seine Verkaufsfläche fein geschmückt hatte.

2010 macht das schöne Fest ersteinmal Pause

Es war auffällig, wie viele Familien mit Kindern die Gelegenheit nutzten. So war das Lichterfest ein Treffpunkt der Generationen. Und die ließen es sich gut gehen. Zum Beispiel bei Feinkost von „Piccola Italia“ oder in der Rodgau-Passage. Dort hatten Fahrlehrerin Gabriele Böhmke und das Dietzenbacher Ristorante „La Lanterna“ die Einkaufszone zum Freiluft-Restaurant umgebaut und kredenzten frische Fischspezialitäten. Rund um die Kirche und bis zum Schlecker in der Hintergasse reihten sich die Stände wie die Kerzen einer schmucken Lichterkette aneinander. 2010 macht das schöne Fest zunächst einmal Pause - um 2011 umso heller wieder zu erstrahlen.

Quelle: op-online.de

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