Schlägerei und zwei Verletzte

Lkw-Fahrer lassen auf der A3 Fäuste sprechen

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Rodgau/Offenbach - Wild-West-Manieren auf der A3 bei Rodgau: Zwei verletzte Brummi-Fahrer und vier deftige Anzeigen – das ist die Bilanz einer handfesten Auseinandersetzung unter fünf Lkw-Fahrern. Was war geschehen?

Gestern gegen 7.20 Uhr fuhr nach bisherigen Ermittlungen der Polizei ein Container-Lastwagen an der Anschlussstelle Hanau auf die A3 in Richtung Frankfurt auf. Dabei soll er sich in eine Gruppe von vier holländischen Lastern gedrängt haben, die offensichtlich gemeinsam im Konvoi unterwegs waren. Die vier Brummi-Fahrer sollen anschließend ihren Berufskollegen quasi eingekreist und auf der Standspur zum Halten gezwungen haben. Bei der anschließenden „Aussprache“ flogen letztendlich die Fäuste. Folge: Zwei Trucker mit Prellungen und Platzwunden mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Einer kam sogar ins Krankenhaus.

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Die vier Niederländer wurden vorübergehend festgenommen. Wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung verhängte die Staatsanwaltschaft in Offenbach Sicherheitsleistungen von über 2200 Euro gegen sie. Zur weiteren Aufklärung des Falles werden nun Zeugen gesucht, die das Geschehen beobachtet haben und Hinweise geben können, was genau passiert ist. Augenzeugen können sich unter Tel.: 06183/911550 an die Autobahnpolizei Langenselbold wenden.

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sjm

Quelle: op-online.de

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