Nutzungsänderung alte Schule

Vereine und Kinder in die alte Schule

Dudenhofen - Unten Kinder, oben Vereine: Der Magistrat hat jetzt die Nutzungsänderung der alten Schule Dudenhofen beschlossen. Das Baudenkmal aus dem Jahr 1908 diente in den letzten 24 Jahren als Polizeiposten.

Die Stadt lässt das Erdgeschoss für 250.000 Euro in eine Kindertagesstätte umbauen. Welche Vereine Anfang nächsten Jahres ins Obergeschoss einziehen, steht noch nicht fest. Unter anderem sind SPD, Männerchor, VdK und Gesangverein Germania an Räumen interessiert. Nach den Sommerferien wolle die Interessengemeinschaft der Ortsvereine (IGEMO) bei einer Begehung klären, welcher Raum sich wofür eignet, kündigt der stellvertretende Vorsitzende Werner Seib an: „Und dann müssen wir mit der Stadt über die Konditionen reden.“ Für Vereinsräume verlangt die Stadt eine monatliche Betriebskostenpauschale von zwei Euro pro Quadratmeter.

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Angesichts der Kosten sei es sinnvoll, dass mehrere Organisationen die Räume gemeinsam nutzen, meint Werber Seib: „Es hat keinen Sinn, für zehn Vorstandssitzungen im Jahr einen Raum zu blockieren.“ So eigne sich ein ehemaliges Klassenzimmer (60 m²) sowohl für Chorproben als auch für Vorträge oder Lesungen. Allerdings sei noch eine Schallschutzdecke notwendig, um den Raumhall zu dämpfen. Die Renovierung ist Sache der Vereine. Grundlegende Arbeiten übernimmt die Stadt. Dazu zählen neue Fenster, eine moderne Elektroinstallation und eine Wand am oberen Ende der Treppe.

Auch im Erdgeschoss arbeiten noch Handwerker. Anfang September starten zwei Gruppen für Kleinkinder unter drei Jahren, wie Erster Stadtrat Michael Schüßler ankündigt. Sobald das Familienzentrum am Alten Weg in Jügesheim fertig ist, ziehen diese beiden Gruppen nach Jügesheim um. Ein Brandschaden hat den Bau des Familienzentrums verzögert. Es soll an Ostern fertig sein. Künftig sollen zwei Kindergartengruppen in der alten Schule eine Heimat finden. Die dann erforderliche Raumeinteilung werde bereits jetzt beim Umbau berücksichtigt, betont Schüßler: „Es ist nicht so, dass wir uns jetzt Dinge verbauen.“  

(eh)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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