Gewerbeverein feiert am Maibaum

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Zünftig in Handwerkertracht wurde der 15 Meter hohe und schwere Baum in die Höhe gestemmt – bei rund 30 Grad im Schatten eine schweißtreibende Arbeit.

Dudenhofen (chz) - Bunte Bänder und die Wetterhexe thronen nun wieder über dem Ludwig-Erhard-Platz und den Dächern von Dudenhofen. Beim Maibaumstellen begrüßte der Gewerbeverein Dudenhofen sein 100. Mitglied, den Malermeister Gerard Hofer aus Weiskirchen.

Mit einem Tusch eröffnete die Blaskapelle des Musikvereins Dudenhofen den schweißtreibenden Stress bei brütender Hitze, während der und liebevoll vorbereitete Maibaum die gesamte Aufmerksamkeit forderte.

Nach bayerischem Vorbild wurde der rund 15 Meter lange und zum althergebrachten Stehlen viel zu schwere Maibaum mit reiner Muskelkraft von den in Zunft oder Tracht gekleideten Mitgliedern des Gewerbevereins aufgestellt. Kurt Klein, der zweite Vorsitzende des Gewerbevereins, dirigierte die Helfer aufmunternd.

Mehr Zuschauer als im Vorjahr

Geschmückt mit einem Kranz und bunten Bändern sowie den Zunftzeichen entlang des Stammes, wird der bunte Blickfang bis Anfang November den Ludwig-Erhard-Platz dominieren. Eine Tafel am Stamm zählt neben einigen informativen Sätzen die Baumpaten aus den Reihen des Gewerbevereins auf, die zum Gelingen der Aktion finanziell und handwerklich beigetragen haben.

Ein Prosit auf die Zukunft des Gewerbevereins Dudenhofen: Malermeister Gerard Hofer aus Weiskirchen ist 100. Mitglied.

Mehr Zuschauer als im Vorjahr beim ersten Maibaumstellen genossen den Anblick des sich langsam in die Höhe schiebenden Maibaums, der durch sein Gewicht und durch verdächtig knackende Holzstützen durchaus Respekt einflößte. Ein Autokran der Firma Zilch & Fritsch hatte den Stamm zur Sicherheit am Haken.

Blaskapelle musizierte unerschrocken

Mit Bierspezialitäten und Dudenhöfer Apfelwein, mit Bratwurst-Brötchen und warmen Brezeln ließ es sich trotz 30 Grad im Schatten durchaus aushalten. Das bewiesen Vereinsmitglieder wie etwa die Fußballer des TSV Dudenhofen mit gutem Sitzfleisch. Die Blaskapelle musizierte unerschrocken den ganzen Nachmittag lang bei brütender Hitze.

Krönender Abschluss: Als 100. Mitglied des Gewerbevereins zapfte Gerard Hofer ein von der Brauerei gestiftetes Fass Bier an – für ihn nicht nur eine angenehme Pflicht, sondern auch eine langfristige Herausforderung. Die steigende Mitgliederzahl macht den Gewerbevereinsvorsitzenden Berthold Schüßler noch sicherer, was die Zukunft des Vereins betrifft: „Solange es so positiv weiter geht, bleiben wir natürlich selbstständig. Alles andere ist keine Option für uns.“

Quelle: op-online.de

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