Rodgau

Marder richtete Blutbad im Hühnerstall an

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Norbert Grimm hat durch die Marderatacke 40 Hühner verloren.

Der Geflügelexperte Norbert Grimm hat durch einen Marderangriff 40 Legehennen und Hähne verloren. Vielen Tieren wurden die Köpfe abgebissen.

Norbert Grimm kann nicht fassen, was ihm - und vor allem seinen Hühnern - widerfahren ist. Ein Marder hat im Stall des Geflügelexperten ein Blutbad angerichtet. 40 Legehennen und Hähne wurden dahingeschlachtet, vielen die Köpfe abgebissen. Gefressen hat der Räuber nicht ein einziges Tier. „Sie lagen im ganzen Auslauf verstreut“, schildert Grimm den furchtbaren Anblick. Dass ein Greifvogel ab und zu ein Huhn schlägt, ist dem Tierliebhaber nicht fremd. „Aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt der Mann, der seit Kindheitstagen Hühner hält. Noch immer stehen die Überlebenden der Attacke unter Schock. Einen Hahn hat‘s besonders schwer erwischt. Er hat zwar keine äußerlichen Verletzungen, lässt aber Flügel und Kopf hängen und nimmt kaum Futter und Wasser zu sich. Ein Jäger hat auf dem Gelände jetzt Fallen aufgestellt. Und Norbert Grimm möchte auf jeden Fall neue Legehennen kaufen. „Wir wollen unsere eigenen Eier. Da wissen wir wenigstens, wo sie her kommen.“

Quelle: op-online.de

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