Mehr Parkplätze am Bürgerhaus

Nieder-Roden (eh) - Dem Parkplatz-Chaos am Bürgerhaus Nieder-Roden will die Stadt ein Ende machen. Der Magistrat hat am Montag grünes Licht für eine Umgestaltung des Vorplatzes gegeben. Dadurch soll die Zahl der Stellplätze zunehmen.

Statt 39 Autos kann man dort künftig bis zu 63 Fahrzeuge abstellen - wenn sich alle Fahrer an die Markierungen halten. Bisher wird oft kreuz und quer geparkt.

Für einen Theatersaal mit 550 Stühlen sind 39 Autostellplätze viel zu wenig. Die Folge: Nicht nur bei ausverkauften Vorstellungen ist alles zugeparkt - die Wiese gegenüber, die Römerstraße und die Parkplätze am Friedhof. Bei Großveranstaltungen wie den XXL-Flohmärkten des Vereins „Starke Hilfe“ reichen die parkenden Blechschlangen auch mal bis ins Industriegebiet.

Provisorische Lösung für 60.000 Euro

„Wir werden mehr Parkplätze schaffen und die Gestaltung optimieren“, kündigte Bürgermeister Jürgen Hoffmann gestern vor der Presse an. Der Magistrat habe sich für eine provisorische Lösung entschieden, um die Kosten auf rund 60.000 Euro zu begrenzen. Für einen grundlegenden Umbau, so Hoffmann, hätte man Hunderttausende gebraucht.

Die Umgestaltung ist möglich geworden, weil die frühere Schulbushaltestelle nicht mehr bedient wird. Das Wartehäuschen und der Halbkreis der Busspur werden beseitigt. Auch zwei Hecken und die Bäume zur Römerstraße hin kommen weg. Der Bürgerhausvorplatz wirkt dadurch luftiger.

Die Stellplätze im Fischgrätmuster werden durch drei gerade Parkstreifen ersetzt. Sie bieten insgesamt 45 Autos Platz. Diese Parkstreifen werden am Anfang und Ende durch neu zu pflanzende Bäume begrenzt. Auch in der Mitte jedes Parkstreifens ist ein Baum vorgesehen. „Es wird nicht enger, es werden nur die vorhandenen Flächen besser genutzt“, sagte Bürgemeister Hoffmann. Statt nur einer Einfahrt und einer Ausfahrt des Parkplatzes gibt es künftig drei kombinierte Ein- und Ausfahrten.

Ein Zusatzparkplatz auf einer brachliegenden Fläche, der vor Jahren vorgeschlagen worden war, ist nicht mehr im Gespräch. Hoffmann: „Das ist am Preis gescheitert.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de/Gabi Schoenemann

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