Messegäste logieren in Rodgau

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Rodgau (eh) - Die Frankfurter Buchmesse ist auch für Hotelbetriebe in Rodgau eine feste Größe. Trotz zunehmender Konkurrenz in Frankfurt sind viele Rodgauer Hotelbetten von Messebesuchern und Ausstellern belegt.

„Die Buchmesse ist für unser Haus besonders wichtig“, sagt Uwe Kretschmer vom Best-Western-Hotel Frankfurt-Rodgau in Nieder-Roden. An den Messetagen sei das Hotel so gut wie ausgebucht: „70 Prozent unserer Gäste sind wegen der Buchmesse hier.“ Mehr als die Hälfte von ihnen seien Aussteller. Andere Frankfurter Messen wie Ambiente, Light + Building oder die Internationale Automobil-Ausstellung fänden in Nieder-Roden einen ähnlich großen Niederschlag. Als wichtigste Vorteile nennt Kretschmer die sehr gute Autobahnanbindung und das Preis-Leistungs-Verhältnis: „Der Messeaufschlag ist nicht so hoch wie in Frankfurt, das ist ein wesentliches Argument.“ Zu Messezeiten seien die Zimmer zwar teurer, aber nur um zehn bis 20 Prozent.

Drei Kilometer entfernt drehen auch in Rollwald viele Gespräche um die Welt der Bücher. „Grundsätzlich ist die Messe wichtig für uns“, sagt Annette B. Zottmann vom Best-Western-Parkhotel Rödermark. Gerade die Buchmesse habe sich für das Haus in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. In diesem Jahr sei die Anzahl der Messegäste im Parkhotel erneut gestiegen, obwohl in Frankfurt mehr Mitbewerber am Markt seien. Bei den Zimmerpreisen sei zu Messezeiten Hochsaison.

Bilder von der Frankfurter Buchmesse

Startschuss für Frankfurter Buchmesse

Auch kleinere Betriebe profitieren von der Buchmesse, etwa das Hotel „Zur Eisenbahn“ in Nieder-Roden. Das 25-Betten-Haus direkt an der S-Bahn-Station ist bei allen großen Messen voll belegt. Gestern war nur noch ein einziges Zimmer frei. Wolfgang Mieth gibt zu bedenken: „Das ist ein Zusatzgeschäft, allein davon kann man nicht leben.“ Das Appartementhaus „An der Linde“ in Weiskirchen spürt ebenfalls eine rege Nachfrage. „Es rufen zwar viele an, aber meistens sind wir dann schon belegt“, berichtet Anna Löw: „Wir haben mehr Dauergäste, die länger bleiben.“ Vor allem Geschäftsleute und Handwerker mieten sich an der Hauptstraße ein.

Quelle: op-online.de

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