Metalldiebe

Beutezug an der Gänsbrüh

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Petra Haller (Mitte), Werner Freckmann (rechts) und Willi Kämmerer (links) vom Wanderclub am Tatort.

Dudenhofen - Unbekannte Diebe haben in der Nacht zu heute an der Gänsbrüh zugeschlagen. Ziel des Beutezugs waren das Wanderheim und die Waldfreizeitanlage.

Während an den Gebäuden Freizeitanlage lediglich geringer Sachschaden (ein Schloss) entstand, müssen die Ehrenamtler des Wanderclubs Edelweiß sicher viele Stunden Arbeit in die Reparatur diverser Türen, eines Fensters und mehrerer Einbruchssicherungen stecken. Aber nicht nur das: Die Täter ließen 54 Meter Kupferdachrinnen und 25 Meter Fallrohre mitgehen.

Diese Schelle, die ein Fallrohr sicherte, stand gestern Morgen noch offen. Und am Dach oben fehlte die Rinne.

Die Polizei sicherte am Tatort Spuren. Zum Beispiel hinterließen die Ganoven an einer Tür, die sie eintreten wollten, einen Fußabdruck. Die Täter brachen nicht nur ins Wanderheim ein, sondern sie hebelten auch die Türen zum Stall neben dem Vereinsheim auf. Dort holten sie sich eine Leiter, um besser an die Dachrinnen heranzukommen. Durchwühlt wurde auch der Vorratskeller. Was fehlt, stand gestern noch nicht fest.

Vier Bewegungsmelder gingen zu Bruch

Zu Bruch gingen bei der Tat einige Türschlösser, ein mehrfach massiv gesicherter Rollladen, eine Scheibe und vier Bewegungsmelder, die ganz bewusst kaputtgeschlagen wurden. „Die wollten es hier schön dunkel haben“, kommentierte gestern Morgen Vereinsmitglied Willi Kämmerer das rabiate Vorgehen der Bande.

Der Tatzeitpunkt liegt zwischen Sonntag, 16.30 Uhr, und Montag, 9.25 Uhr. „Um 16.30 Uhr habe ich am Sonntag nach einer Veranstaltung abgeschlossen. Und am Montagmorgen kam Werner Freckmann, um kleinere Reparaturen zu erledigen“, sagte die Vorsitzende Petra Haller. Die Ganoven legten die Laubfanggitter aus den Dachrinnen auf einer Hecke auf dem Vereinsgelände ab. Der letzte Einbruch dort lag 15 bis 20 Jahre zurück.

(bp)

Quelle: op-online.de

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