„MoB!“ frenetisch gefeiert

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.........und hatten jede Menge begeisterter Fans dabei. Fotos: Petrat

Rodgau / Offenbach - Den „Rookie-Award“ für die beste Nachwuchs-Coverbands Hessens erspielte sich die Rodgauer Musikformation „MoB!“ („Mit ohne Bass“) im Finale von „Hessen Rockt“ am Samstag Abend im Capitol in Offenbach. Von Peter Petrat

Die Besucher und die Fans waren sich einig - „MoB!“ waren die Besten. Dass allein die Jury dies anders sah, tat der guten Stimmung der Musiker aber keinen Abbruch. Mit Spaß an der Musik ließen sie es so richtig krachen.

Geschlagen geben musste sich die Rodgauer Ska-Band aber schließlich der Bon Jovi Coverband „New Jersey“ aus Frankfurt. Auf der Suche nach der besten hessischen Coverband 2011 waren in den vergangenen sechs Monaten 82 Formationen angetreten, wovon 32 in die Live-Runde kamen. Die letzten vier Bands sollten im Capitol dem Publikum noch einmal alles bieten.

„Wir haben schon gewonnen“

Den Anfang machten „The Batles“ aus Büdingen mit ihren rockigen Beatles-Covern. Zu der Zeit mischten sich die Jungs von „MoB!“, Steven Hebeisen, Marcel Krause, Moritz Amrhein, Martin Schanz, Felix Massoth, Christoph Koser und Lucas Pritchard, noch unter das Publikum und genossen die angenehme Atmosphäre. „Wir haben schon gewonnen, egal wie es heute Abend ausgeht“, zeigte sich Felix Massoth stolz auf die bisherigen Erfolge im Wettbewerb. „Dass wir es hierher geschafft haben und das erste Mal vor 1600 Zuschauern im ausverkauften Saal spielen dürfen, ist für uns bereits unser persönlicher Sieg.“

„Mob!“ gingen engagiert zur Sache.........

Es ist kurz vor 23 Uhr, als alle Anspannung und Nervosität mit dem ersten Ton schlagartig verfliegt und Spaß und ausgelassener Stimmung weicht. Kreischende Fans, satte Klänge, fettes Blech und jede Menge Bewegung auf der Bühne - jetzt sind „MoB!“ in ihrem Element. Es war anstrengend, blickte Felix Massoth später auf den Auftritt zurück. „Wir haben von der ersten Note an Vollgas gegeben“. Und das hat jeder im Saal gespürt. Mit ihren Tracks „Tainted Love“, „Word Up“, „Zehn“, „Talking ‘Bout A Revolution“, „Take On Me“, „All That She Wants“, „Don’t Worry“,“ Jein“, und „Faith“, die alle im Ska-Stil der Band aufgepeppt wurden, brachten sie den Saal zum Toben. Die Zuschauer ließen sich gerne von den strahlenden und aufgeweckten Musikern mitreißen, die sich ausgelassen auf der Bühne bewegten. Auch eine kleine technische Panne brachte sie nicht aus dem Takt. Das Mikrofon an Felix Massoths Instrument war ausgefallen, die Batterie leer. Aber das war letztlich nicht tragisch.

„Ihr wart einfach spitze!“

Nach der halben Stunde mit frenetisch geforderter Zugabe hieß es erst einmal Luft schnappen. Geschafft! Vor dem Eingang sind die Zuschauer begeistert: „Das war die einzige Band, die ihr eigenes Ding gemacht hat“, „Das ist mal was anderes: Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug - toll“. Direkt nach dem Auftritt hagelte es Lob und Beifall, Freunde und Bekannte beglückwünschten die Band zu ihrem gelungenen Auftritt. Auch andere Zuschauer sprachen die Bandmitglieder an der Bar an: „Ihr wart einfach spitze!“ „Die haben zwar ordentlich Party gemacht, aber das passt nicht zu Hessen rockt“, vermisste ein Zuschauer in der Pause den typischen Rock bei „MoB!“. „Aber die heben sich ab, weil es eben etwas anderes ist“, lobten gleich darauf andere. Die Band fand es einfach nur „cool“ und überbrückte die Wartezeit bis zum Jury-Votum mit Autogrammschreiben und Umziehen, denn klatschnass geschwitzt waren sie alle sieben. . .

Quelle: op-online.de

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