Nässeschaden beseitigen

Neuer Sportboden für Jügesheimer Halle

Jügesheim - Die Sporthalle Lange Straße bekommt im Sommer einen neuen Boden. Das hat der Magistrat am Montag beschlossen. Der bisherige Boden sei „am Ende“, sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann vor der Presse.

Das liege nicht nur am Alter des Bodenbelags (er stammt von 1977, dem Baujahr der Halle), sondern auch an einem Nässeschaden. Von unten sei Feuchtigkeit eingedrungen und habe den Boden unbrauchbar gemacht. „Von oben haben wir im Moment keine Probleme“, sagt Hoffmann aufatmend: Das Dach sei dicht.

Der neue Sportboden kostet rund 130. 000 Euro. Im Haushaltsplan der Stadt war dieser Betrag eigentlich für die Sporthalle Hainhausen vorgesehen. Der Bodenaustausch dort sei nicht vergessen, kündigt Erster Stadtrat Michael Schüßler an. „Das gleiche Thema wird uns in absehbarer Zukunft in Hainhausen ereilen.“ Das Fachamt habe ursprünglich neue Böden für beide Hallen zum Haushaltsplan angemeldet.

Wo kommt Bodenfeuchte her?

Noch unklar ist, wo die Bodenfeuchte in der Sporthalle Lange Straße herkommt. „Das werden wir erst wissen, wenn wir alles auseinandergenommen haben“, nimmt Schüßler an. Zum Schutz vor einem erneuten Schaden werde der neue Boden in einer Art Wanne verlegt.

Auch an einer Dachsanierung wird die Stadt über kurz oder lang nicht vorbeikommen. Die drei großen Sporthallen in Jügesheim, Nieder-Roden und Hainhausen stammen alle aus der Zeit kurz vor der Gründung der Stadt Rodgau; sie sind also rund 35 Jahre alt.

Bereits im Jahr 2010 hatte die Stadt die Sporthalle Wiesbadener Straße umfassend saniert: Dach, Wärmedämmung und Boden. Das Geld dafür kam aus dem Konjunkturprogramm.

eh

Quelle: op-online.de

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