Narren gingen auf Weltreise

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Nieder-Röder Turngemeinde zündete bei Galasitzung ein Feuerwerk der guten Laune

Nieder-Roden ‐ Es war eine Gala der mitreißenden Tänze, des stimmungsvollen Gesangs, der Büttenreden und der Weltreisen. Von Andreas Pulwey

Bei den feurig-spritzigen Fremdensitzungen der Turngemeinde durchkreuzten die Narren die Weltmeere im U-Boot und erkundeten per Flieger das närrische Treiben von Mexiko bis nach Japan. Nieder-Röder Narren brauchen keine Aufwärmphase, waren sie doch nach der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Peter Wade und dem fetzigen Marsch der Rot-Weißen Garde sofort mitten im Geschehen.

Lange auf den Sitzen hielt es auch Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) nicht, durfte er doch aus den Händen des Protokollers Günther Keller einen verdörrten Weihnachtsbaum in Empfang nehmen. Denn bei all den Sparmaßnahmen der Stadt, von den Kehrgebühren bis zum Schließen der Anlaufstellen, wollte sich Nieder-Rodens Kerbvadder in der Bütt an öffentlichen Sparvorschlägen beteiligen. So eine Wiederverwendung des dürren Christbaumes aus dem letzten Jahr hilft bekanntlich auch, den Staatssäckel nicht noch weiter zu leeren.

Nicht ins Wasser, dafür mit in die Luft, nahmen die „Golden Merwes“ die Narrenschar. Bei ihrem bunten Tripp um die Welt, reisten sie, immer begleitet von den charmanten Stewardessen Reinhold und Hubert Simon, als Hippies zur Party-Insel Ibiza, warfen in Moskau die Gläser an die Wand, und landeten letztlich doch in der „Stadt mit Wassertorm“ am schönen Rodau-Strand.

Hingucker schlechthin war Schwarzlicht-Show

Lutz Murmann aus Eppertshausen gehört in der Bütt ebenso zur Nirreräirer Fastnacht wie Martina Pietschmann, die Silberne Hochzeit feierte und 25 Jahre glücklich war – bevor sie ihren Mann kennen lernte.

Weniger mit spitzem Mund, mehr mit flotten Tänzen und Akrobatik begeisterten die Jugendtanzgruppe „Habaneros“ als Charlys Engel, die „Girlz“ (Anna Werlé, Nina Elmes und Lena Sarbu) sowie die „Alte Garde“ mit dem Rapp und ihrem Comeback auf der Narrenbühne.

Nieder-Röder Turngemeinde zündete bei Galasitzung ein Feuerwerk der guten Laune

Der Hingucker schlechthin war die Schwarzlicht-Show der „Youngsters“ - inklusive Lebensmittelschlacht bei „Dinner for two“. Ebenso die „Don Kosaken“ mit dem „Störenfried“ und Luftgitarrenmeister Stefan Voltz, die nach vier Stunden das mitreißende Finale inklusive Männerballett (ein Muss der TG-Gala) einleiteten. Auf dem mit Luftballons gefluteten Parkett schwangen die Fassenachter noch bis weit in die Nacht das Tanzbein.

Quelle: op-online.de

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