Neue Decke im Park

Dudenhofen‐Die Zeiten gefährlicher Rutschpartien und matschiger Schuhe in der Martin-Luther-Anlage sind vorbei. Die Straßenbaumeister der Firma Peter Rudolph aus Altheim tragen derzeit eine neue Deckschicht auf das Wegesystem auf. Dann kann das Wasser dort wieder abfließen. Von Bernhard Pelka

Ein schwerer Straßenfertiger trug den Schotter absolut eben auf. Danach wurde kräftig gewalzt.

Rutschgefahr und Pfützenbildung machen eine Sanierung des Rad- und Fußwegs entlang der Rodau nötig. „Wir erfüllen damit einen lange schon geäußerten Wunsch vieler Spaziergänger, Mütter und Radfahrer“, erläutert die Erste Stadträtin Hildegard Ripper die Maßnahme. „Das war hier an manchen Stellen leider manchmal eine regelrechte Matschpiste.

Die Arbeiten gliedern sich in mehrere Bauabschnitte. Die kritischste Stelle ist zwischen Einhardstraße und Im großen Garten. Dort treffen Gefällstrecken aufeinander und das Wasser lief manchmal fast überhaupt nicht mehr ab. An einem Abschnitt wurde deshalb eine neue Drainage aus Grobschotter eingebaut. Allein gestern kamen noch 200 Tonnen Schotter als Unterbau darüber. Heute kommen dann 100 Tonnen feine Deckschicht.

1.200 Quadratmeter abgefräste Fläche

Ein schwerer Straßenfertiger trug den Schotter absolut eben auf. Danach wurde kräftig gewalzt.

Auf der gesamten Strecke ließ der Bauhof von der Firma Rudolph die mit der Zeit verdichtete und wasserundurchlässig gewordene Deckschicht aus Bessunger Felsenkies abtragen. Die 1.200 Quadratmeter abgefräste Fläche werden nun aufgefüllt mit einer neuen aus grau-beigem Material von 0,8 Millimeter Körnung. Die frische Decke erhält ein so genanntes Dachgefälle. Es leitet das Wasser zu den Wegrändern und damit zur Wiese ab.

Einer der beiden Juniorchefs, Boris Rudolph, rückte mit fünf Mann und schwerem Gerät an. Zum Einsatz kam unter anderem ein Straßenfertiger, der normalerweise breite Asphaltdecken zieht.

Hartmut Jerulank, Abteilungsleiter Bauhof, beziffert die Kosten des ersten Bauabschnitts zwischen Einhardstraße und Im großen Garten mit etwa 21.000 Euro. Geplant ist, auch den weiteren Weg Richtung Kreisquerverbindung zu sanieren. Der herbstliche Blätterregen macht dies derzeit aber unmöglich. „Je nachdem wie das Wetter wird, geht‘s weiter“, erläutern Jerulank und sein Kollege Siegfried Baumann (Sachgebietsleiter Grünanlagen).

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pelka

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