Neue Heizung fürs Bürgerhaus

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Hausmeister Jens Koitek mit einem Teil der Heizungsanlage im Keller des Bürgerhauses. Dieser Gas-Heizkessel stammt aus dem Jahr 1980.

Nieder-Roden - Ohne Heizung geht es im Winter nicht und an einem Veranstaltungsort mit Theater, Kabarett und Konzerten wie dem Bürgerhaus Nieder-Roden erst recht nicht: Schließlich soll das Publikum nicht mit Jacken und Mänteln im Zuschauerraum sitzen müssen.

Deswegen wird l es dort noch im Dezember eine neue Heizung geben. Das hat der Magistrat jetzt beschlossen. Der große Heizkessel im Keller des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1980 – hat also bereits eine 34-jährige Lebensdauer auf dem Buckel und ist deswegen alles andere als zeitgemäß. Er heizt das Bürgerhaus und versorgt auch die Sporthalle mit warmen Wasser. Der zweite Heizkessel stammt aus dem Jahr 1990 und wärmt die Sporthalle.

Weil es keine elektronische Steuerung gibt, die Anlage also nur an- und ausgeschaltet werden kann und außerdem auch noch jede Menge Wasser verliert, sollen nun Teile erneuert werden. In einem ersten Schritt will die Stadt für zwei Gasbrennwertkessel 75.000 Euro ausgeben. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, hofft Erster Stadtrat Michael Schüßler, der in seiner Eigenschaft als Baudezernent mit der Sanierung der Heizungsanlage befasst ist. Allerdings werden die beiden Kessel nacheinander ausgetauscht, so dass immer geheizt werden kann.

In weiteren Ausbaustufen sollen schließlich die Sporthalle und auch die Kindertagesstätte in der ehemaligen Bürgerhaus-Gaststätte durch die Anlage beheizt und mit warmen Wasser versorgt werden. „Das planen wir für die nächsten Sommerferien während der Schließzeit der Kita“, erläutert Schüßler das Vorhaben.

Insgesamt soll die Erneuerung der Heizung inklusive der Optimierung der Raumlüftungstechnik mit 200.000 Euro zu Buche schlagen. Von der Umrüstung verspricht sich Schüßler Energieeinsparungen von 40 Prozent. Diese würden sich jährlich mit etwa 27.000 Euro bemerkbar machen, rechnet der Stadtrat vor. Die Investition würde sich also in weniger als zehn Jahren bezahlt gemacht haben.

Das Problem mit der Heizung sei absehbar gewesen, sagt Schüßler. Ähnliche Sanierungen stünden in nächster Zeit bei zahlreichen weiteren städtischen Liegenschaften an.

siw

Quelle: op-online.de

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